2016 FATBike Reifen 4,8 – es wird wieder GEMÜTLICH!

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2016 FATBike Reifen 4,8 – es wird wieder GEMÜTLICH!

Kein FATBike ohne... Richtig! FATte Reifen!

Kein FATBike ohne… Richtig! FATte Reifen!

Click here for an English version!

„FATBike Reifen Teil 1 – Dicke sind gemütlich!“ – so begann einer unserer ersten Artikel überhaupt. Das war im März 2014… Seitdem ist viel FATtes Gummi die Berge runtergerollt, und es wird mal wieder Zeit für ein Update!

Und während wir beim letzten Mal noch nach den dicken Schlappen suchen mussten, wie nach der Nadel im Heuhaufen, haben wir diesmal die Extraportion FAT auf Grund der Masse der inzwischen verfügbaren Reifen auf 3 Beiträge verteilt.
Los gehts, wenig überraschend wenn man uns kennt, mit dem SuperFAT Format um 4,8 Zoll. Uns können Reifen ja nicht FAT genug sein – und diesmal haben wir sogar ein wahrsten Sinne des Wortes ein dickes Ende!
Im zweiten Teil, zu dem Ihr hier gelangt, geht es dann um die eher sportliche Seite des FATten Lebens: FATBike Reifen im Format 4 Zoll.
Zu guter Letzt wirds in Teil 3 stachelig: FATBike Spikes! Auch wenn die Übersicht hier noch kurz ausfällt, ist sie um so interessanter. Kleine Erinnerung: der Winter steht vor der Tür!

Und sonst so?

Wer erinnert sich noch? Unser Reifentest 2014.

Wer erinnert sich noch? Unser Reifentest 2014. Irgendwie schon retro!

 

Wie schon 2014, haben wir wieder versucht, uns auf Reifen einzuschränken, die auch in Deutschland/Zentraleuropa erhältlich bzw. ab Werk an Bikes verbaut sind. Was nützt ein toller Reifen, wenn man nach Taiwan fliegen muss, um ihn zu kaufen?
Und interaktiv wie wir nunmal sind, haben wir auch gleich einen Aufruf: wenn Euch ein Reifen fehlt, schreibt uns ein Mail! Wir recherchieren und nehmen ihn dann gegebenfalls auf!

So, jetzt aber genug Geplänkel. Packen wirs an! Übrigens! Dank unserer Zusammenarbeit mit FatBike24.de* können wir Euch Direktlinks auf den Shop setzen. Alle diese Partnerlinks im Text sind mit „*“ gekennzeichnet!

45NRTH Flowbeist 4.6

Biest mit Flow: der Flowbeist (Quelle: 45NRTH)

Biest mit Flow: der Flowbeist (Quelle: 45NRTH)

Unser erster „FATBike Reifen 4,8″ ist gleich mal nur 4,6“ breit. Der Flowbeist von 45NRTH ist als Reifen fürs Vorderrad konzipiert. Die sehr aggressiven Stollen sollen beste Übertragung von Lenk- und Bremskraft sicherstellen. Damit Flowbeist auch bei Kälte noch ordentlich zubeißt, ist die Gummimischung vor allem bei den seitlichen Stollen etwas weicher gehalten. 45NRTH sind eben die Spezialisten für WIRKLICH kalte Witterung!
Flowbeist* wird in 4,6″ Breite mit faltbarer 120 TPI „ultralight“ Karkasse angeboten und ist bereits Tubeless Ready. „Ultralight“ bedeutet hier übrigens ca. 1.500 Gramm – da kann man wohl geteilter Meinung sind. Der Rest klingt gut? Finden wir auch!

45NRTH Dunderbeist 4.6

Schub von hinten: der 45NRTH Dunderbeist (Quelle: 45NRTH)

Schub von hinten: der 45NRTH Dunderbeist (Quelle: 45NRTH)

Flowbeist lenkt. Und Dunderbeist SCHIEBT! Die gleiche Karkasse, die gleiche „Dual Compound“ Gummimischung aber ein Profil, das kompromisslos auf Vortrieb gebürstet wurde. Eine kurze Recherche hat ergeben, dass „Dunder Beist“ aus dem Norwegischen kommt und soviel bedeutet wie „lautes Biest“. Obs stimmt? Keine Ahnung, aber der Dunderbeist* vermittelt eine gewissen Ehrfurcht. Könnte also hinkommen!

Ehrfurcht gebietet allerdings auch der Preis – mit ca. 150,- bis 170,- Euro pro Stück dürfte Familie Beist  vor allem nichtsahnende Sparschweine dermaßen in Panik versetzten, dass ihnen vor Schreck die Ringelschwänze abfallen. Wie heißt eigentlich das Norwegische Word für Raubüberfall?

Kenda Juggernaut Sport 4.5

Mal kein Katalogbild: der Kenda Juggernaut Sport

Mal kein Katalogbild, das stammt aus unserer Mottenkiste: der Kenda Juggernaut Sport beim Test letztes Jahr!

FATBike Reifen 4,8 – und weiter gehts mit 4,5 Zoll! Wir sind da sehr tolerant! Egal – der Kenda Juggernaut Sport ist bereits seit letztem Jahr auf dem Markt. Seine 60TPI Karkasse gibt es faltbar oder in Drahtversion, die faltbare Version haben wir in unserem Reifentest mit knapp über 1.500 Gramm gewogen. Der Juggernaut harmoniert nach unserer Erfahrung vor allem mit schmaleren Felgen bis 80mm Breite. Auf breiteren Felgen wirkt er zäh und träge.
Bei Preis und Verfügbarkeit spielt der Kenda Juggernaut* dagegen gnadenlos seine Pfunde aus: deutlich unter 50,- Euro das Stück bei guter Verfügbarkeit dürfen getrost als hervorragend gelten. Dickes Lob an Kenda!

Maxxis Colossus 4.8

Dickerchen? Unsinn! Koloss! (Quelle: Maxxis)

Dickerchen? Unsinn! Koloss! (Quelle: Maxxis)

Wenn man über FATBikes schreibt, gewöhnt man sich an die Superlative bei der Namenswahl. Aber „Colossus“??? Yeah! Rockt! Und damit steigen wir auch offiziell in die Kategorie FATBike Reifen 4,8 ein. Der Maxxis Colossus ist als spezieller Winterreifen konzipiert. Heißt: auch seine „Dual Compound“  Gummimischung ist für den Einsatz bei klirrender Kälte optimiert. Ob das klappt? Gute Frage. Wir sind bereits an einem Satz Testreifen dran und können den Winter „kaum erwarten“…
Die Walze wird in zwei Varianten geliefert, welche sich im Wesentlichen bei der Karkasse unterscheiden. 60 TPI und 120 TPI stehen zur Wahl, wobei letztere mit dem „EXO“ Seitenwandschutz ausgestattet und Tubeless ready ist.
Maxxis verspricht ca. 1.500 Gramm Gewicht pro Reifen und ruft halbwegs für den Colossus* erträgliche 89,50 Euro (60 TPI) bzw. 109,50 Euro (120 TPI) pro Reifen auf. Wo sich am Ende der Straßenpreis einpendeln wird, bleibt abzuwarten.

Maxxis Minion FBF & FBR 4.8

Maxxis an die Front! Der Minion FBF. (Quelle: Maxxis)

Maxxis an die Front! Der Minion FBF. (Quelle: Maxxis)

Neben dem Colossus hat Maxxis nun auch seinen Gassenhauer Minion in einer FATBike Version vorgestellt. Maxxis setzt auch beim FATten Bruder des Minion auf unterschiedliche Profile für vorn („FBF„) und hinten („FBR„). Gedacht ist er als Trailreifen, der laut Maxxis auf  lockeren Waldböden, Wurzeln und groben Schotterpisten zeigt, wo der Frosch seine Locken hat.

Unsere Testbericht zum Maxxis Minion FBF/FBR findet Ihr HIER.

Der rollt das Feld von hinten auf: Minion FBR (Quelle: Maxxis)

Der rollt das Feld von hinten auf: Minion FBR (Quelle: Maxxis)

Ebenfalls typisch für Maxxis: der Minion kommt in zwei unterschiedlichen Ausführungen. Die einfache Version mit 60TPI Karkasse und eine 120er Version, welche Tubeless Ready ist und den EXO Seitenwandschutz hat.
Mit von uns nachgewogenen 1.660 (FBR) bzw. 1.670 (FBF) Gramm ist der Minion allerdings ein ziemlicher Brocken.
Preislich ist der Maxxis Minion* FBF/FBR ebenfalls bei 89,50 Euro (60TPI) bzw. 109,50 Euro (120TPI) angesiedelt.

Schwalbe Jumbo Jim 4.8

Klassiker: Schwalbe Jumbo Jim 4,8 (Quelle: Schwalbe)

Klassiker: Schwalbe Jumbo Jim 4,8 (Quelle: Schwalbe)

Der Jumbo Jim von Schwalbe ist ein Phantom in der Klasse FATBike Reifen 4,8: man kann ihn nicht kaufen, trotzdem dürfte er einer der (wenn nicht DER) meistverbauten FATBike Reifen überhaupt sein. Beides hat denselben Grund: Schwalbe kommt kaum hinterher, die große Nachfrage der FATBike Hersteller zu befriedigen. Alle, was die Profilpressen ausspucken geht direkt an Erstausrüster. Das ist schade für FATBiker, die gern mal einen „JJ“ an ihr Bike montieren würden. Aber so kommen wenigstens neue FATBikes in die Läden!

Abgesehen davon ist der Jumbo Jim 4.8 ein exzellenter Reifen für Touren, der leicht rollt, sich handlich fährt und sehr verschleißarm ist. Die eher kleinen Stollen begrenzen hier und da den Vortrieb – einem Mountainbike kommt man aber allemal davon. Es gibt zwei Varianten: Snake Skin und die etwas leichtere Light Skin Variante, die aber im Gegensatz zu Snake Skin nicht für schlauchlos-Betrieb ausgelegt ist.
Der Jumbo Jim 4.8 ist mit ca. 1.300 Gramm (Snake Skin) bzw. 1.200 Gramm (Light Skin) erstaunlich leicht. Auch wenn einzelne Reifen von diesen Angaben z.T. deutlich abweichen, bleibt er einer der leichtesten derzeit erhältlichen FATBike Reifen.
Wenn man den Jumbo Jim* kaufen kann, wechselt er für einigermaßen verträgliche 102,90 Euro (Snake Skin) bzw. 92,90 Euro (Light Skin) den Eigentümer.

Specialized Ground Control Fat 4.6

Volle Kontrolle: der Ground Control Fat (Quelle: Specialized)

Volle Kontrolle: der Ground Control Fat (Quelle: Specialized)

Dass Specialized im Bereich FATBike so engagiert ist wie kaum eine zweite Bikemarke, ist inzwischen bekannt. So ist es nur logisch, dass auch der hervorragende Ground Control Fat um weitere Reifen ergänzt wird. Diese Neuerungen spielen sich allerdings in der 4 Zoll Liga ab.

Der Ground Control Fat 4.6 geht technisch unverändert ins Jahr 2016. Allerdings hat er den etwas sperrigen Zusatz „2Bliss Ready“ bekommen – im Specialized Jargon nennt man so Tubeless ready Reifen. Die faltbare 120TPI Karkasse bringt dem Ground Control Fat 4.6 ein Gewicht von knapp unter 1.500 Gramm ein. Wir fahren diese Reifen selbst mehrere tausend Kilometer jährlich und können aus eigener Erfahrung sagen: top! Die FATte Pelle von Specialized beherrscht alle Jahreszeiten und Einsatzbereiche und macht dabei immer eine gute Figur.
Abgesehen davon hat der Ground Control Fat noch etwas, das ihn besonders macht: man kann ihn tatsächlich flächendeckend kaufen! Für 99,- Euro wechselt ein Reifen den Eigentümer, was auch nicht wirklich ein Schnapper ist. Gut angelegtes Geld ist es aber allemal.

Sportlich? Günstig? Beides? NOCH wissen wir es nicht!

Sportlich? Günstig? Beides? NOCH wissen wir es nicht!

Achtung, Gerüchte: wir haben bei der Specialized Hausmesse übrigens einen Ground Control Fat erspäht, der mit der Bezeichnung „Sport“ gekennzeichnet war. Scheinbar handelt es sich dabei um eine nicht faltbare 60TPI (?) Version, die bisher jedoch nur als Erstausrüstung verbaut wird. Ggf. taucht hier eine günstigere Version des Ground Control Fat am Horizont auf? Wir bleiben mal dran!

Surly Bud & Lou 4.8

Vorsicht, bissig: Surly Lou (Quelle: Surly)

Vorsicht, bissig: Surly Lou (Quelle: Surlybikes)

Wenn man Gummi aus Gummibäumen macht, dann macht man Gummibäume aus Surly Bud und Lou. Bei keinen anderen Reifen wird so exzessiv Gummi in die Formen gepresst, wie bei den zweieiigen Zwillingen aus Minnesota.
Zu diesen Legenden muss man eigentlich nicht mehr viel sagen. In der Klasse FATBike Reifen 4,8 waren sie lange Zeit das Maß der Dinge. Und auch, wenn die Konkurrenz schnell aufholt, ist ein FATBike mit diesen Schluffen immernoch erstklassig besohlt. Die faltbare 120TPI Karkasse ermöglich trotz des fast schon verschwenderischen Einsatzes von Gummi beim Profil ein Gewicht um 1.500 Gramm. Die Traktion ist nach wie vor unerreicht und das Handling erstaunlich leichtfüßig für so einen properen Reifen.
Ernüchterung gibts beim Preis. Ist man gezwungen, den Listenpreis zu zahlen, reißen Bud* und Lou* ein fast 150,- Euro tiefes Loch in die Kasse. Pro Stück, versteht sich. Der Straßenpreis liegt allerdings darunter und bis auf ein paar Lücken sind die Reifen auch verfügbar. Allerdings hält das Profil extrem lange, der hohe Preis relativiert sich dadurch ein wenig.

Surly Knard 4.8

Knard. Einfach Knard. (Quelle: Surly)

Knard. Einfach Knard. (Quelle: Surlybikes)

Knard. So würde ich meinen Erstgeborenen nennen. Hat was. Surly bezeichnet damit einen Dauerbrenner, der bisher als 3.8er Version in der MediumFAT Klasse mitspielt. Der Knard 4,8 soll das Programm in Richtung eines leicht rollenden SuperFAT Reifens erweitern. Die vielen sehr kleinen Stollen optimieren den Rollwiderstand und machen den Reifen optimal für harte, feste Untergründe.
Ansonsten ist die Informationslage dünn. Knard hat je nach Wunsch eine 60 oder 120TPI Karkasse und dürfte ein ähnliches Gewicht haben wie Bud oder Lou.
Einige deutsche Shops haben ihn bereits um 120,- Euro gelistet, verfügbar ist er aber offenbar noch nicht. In seinem Einsatzgebiet trifft er auf harte Konkurrenz, wir werden sehen, wie sich Knard* schlägt!

Vee Tire Snowshoe

Schmaler Schuh: VeeRubber Snow Shoe R 4.5 (Quelle: VeeRubber)

Schmaler Schuh: Vee Tire Snow Shoe R 4.5 (Quelle: Vee Tire Co.)

Kommen wir zu Vee Tire. Die Reifenspezialisten Vee Tire Co. aus Atlanta haben eine ganze Armada FATBike Reifen im Angebot. Der Snow Shoe ist, wie der Name sagt, ein Spezialist für die kalte Jahreszeit. Das 4,5 Zoll breit ausgewalzte Gummi besteht entweder aus einer 50A „PSC Compound“ oder 57A „Silica Compound“ Gummimischung und wird auf eine faltbare 120TPI Karkasse vulkanisiert.
Die PSC Version ist mit knapp über 1.300 Gramm angegeben, die etwas leichtere Silica-Mischung soll sogar nur 1.260 Gramm in die Waagschale werfen.
Für 119,- Euro kann man einen Snow Shoe* (wenn Ihr diesen Link verwendet, erhaltet Ihr bis Ende 2015 15% Rabatt auf alle Vee Tire Reifen bei unserem Partner FatBike24!) sein Eigen nennen.

Den Snowshoe XL werden wir übrigens in unserem Spike-Special vorstellen!

Vee Tire Bulldozer 4,7

Sexy Bleichgesicht: der Vee Tire Bulldozer in weiß (Quelle: Vee Tire Co.)

Sexy Bleichgesicht: der Vee Tire Bulldozer in weiß (Quelle: Vee Tire Co.)

Hier findet Ihr unseren Testbericht zum Bulldozer PSC.

Raus aus dem Einheitsbrei der schwarzen Pellen, das war wohl das Motto von Vee Tire. Denn den Bulldozer gibt es auch in weiß! Weitere Optionen: 72 (Draht) oder 120TPI (faltbar) Karkasse. Der laut unserer offiziellen FAT-Bike.de Küchenwaage 1.430 Gramm schwere Bulldozer wurde für 2016 ordentlich überarbeitet und rollt nun deutlich leichter als sein Vorgänger. Wir konnten ihn schonmal auf einem 2016er Rocky Mountain Blizzard testen waren von der „Verwandlung“ begeistert.
Wie auch den Snow Shoe bekommt man den Bulldozer* für 119,- Euro (auch hier: wenn Ihr diesen Link verwendet, erhaltet Ihr bis Ende 2015 15% Rabatt auf alle Vee Tire Reifen bei unserem Partner FatBike24!). Soll er in edlem weiß am Bike erstrahlen werden 30,- mehr fällig.

Vee Tire Snowshoe 2XL

Dickes Ende: der VeeRubber Snowshoe 2XL

Dickes Ende: der Vee Tire Snowshoe 2XL (Quelle: Vee Tire Co.)

Sooo, jetzt aber! FATBike Reifen 4,8? Alles Kindergeburtstag! Vee Tire Co hat den Sprung gewagt und endlich einen RICHTIG FATten Reifen gebaut. Satte 5,05 Zoll misst die Walze – da könnte man sich auch eine Anaconda um die Felge wickeln! Da man bei Anacondas aber nicht zwischen PSC und Silica Gummimischung wählen und man Würgeschlangen nicht schlauchlos montieren darf, bleiben wir beim VeeTire Snowshoe XL. Der kann beides!
Was die faltbare 120TPI Karkasse bringt laut offizieller FAT-Bike.de Küchenwaage wahrlich königliche 1.940 Gramm auf die Waage. Fakt ist, dass hier die Messlatte in jeder Dimension mal wieder ein ganzes Stück nach oben geschoben wurde!
Er ist der Herrscher der FATBike Reifen, der schwarze König. Im zweisprachigen Kanada würde man ihn vermutlich – Achtung, Wortwitz – „Roi Black“ nennen!
Wann seine Hoheit seine Deutschen Untertanen erreicht? Ist noch nicht ganz raus! Wir bleiben aber dran! Preislich liegt der Snow Shoe 2XL* (ebenfalls: wenn Ihr diesen Link verwendet, erhaltet Ihr bis Ende 2015 15% Rabatt auf alle Vee Tire Reifen bei unserem Partner FatBike24!) dem Vernehmen nach bei 139,- Euro. Und für weitere 20 Euro bekommt man ihn in exotischem weiß.

Was bleibt?

Bei mir? Kopfschmerzen und wunde Finger. Und zwei Artikel zur Marktübersicht FATBike Reifen kommen noch… Egal. Das wars wert! Denn nie zuvor gab es so viele FATBike Reifen 4,8. Für praktisch jeden Fahrstil und Einsatzbereich gibt es das korrekte Material. Leider sind bis auf ein paar wenige, sehr löbliche Ausnahmen die Preise oft noch weit ab von Gut und Böse. Auch die Verfügbarkeit hat noch Raum für Verbesserung. Aber hey, FATBikes – und damit wir alle – sind definitiv auf dem richtigen Weg!!!

 

 

17 Responses

    • Matt

      Servus Kosinski,

      wie meinst Du das mit dem Negativprofil?

      FATte Grüße

      Matt

  1. Frank

    Ich hab fürs Abdecken der Felgenausschnitte ein Surly 46mm Felgenband genommen und dann eine Lage vom breiten 73mm Gorilla Tape drüber. Tubelessventile von Schwalbe. Tape eine Nacht mit Schlauch drin angepresst, dann Mantel auf einer Seite aus dem Felgenhorn, Schlauch raus, Mantel wieder drüber, vorher Schwalbe Montageflüssigkeit und dann mit Flash Carger Mantel wieder ins Felgenhorn gepresst. Ventileinsatz raus, Milch rein (240ml), Ventileinsatz rein und aufgepumpt.

    Antworten
  2. Frank

    Hallo,

    ich habe den Flowbeist und den Dunderbeist auf den DT-Swiss 2250 Laufradsatz tubeless montiert. Geht völlig problemlos und ohne Kompressor. Meine Bontrager Flash Carger Pumpe hat ausgereicht. Vorne 0,4 bar und hinten 0,45 bar. Im Trail perfekter Grip und eine absolute Empfehlung!

    Antworten
    • Matt

      Hi Frank,

      welches Dichtband hast Du genommen? Danke mit dem Tipp mit der Flash Charger Pumpe – die brauchen wir!!!

      FATte Grüße

      Matt

  3. Stefan

    Servus,
    da ich gerade auf tubeless umbaue und zerlegt habe:
    Mein Vee Bulldozer 4.7 wiegt lt. Küchenwaage 1315 Gramm und ein original Vee Rubber 4.25/4.7
    Schlauch 582 Gramm.
    Frohe Weihnachten und weiter so ! Ganz tolle Berichte !

    Liebe Grüße, Stefan

    Antworten
    • Matt

      Hi Christian,

      Du musst über den Link in unserem Artikel auf den Shop von Alex gehen (es geht nur über den Direktlink). Dann legst Du einen oder mehrere Vee Tire Reifen in den Warenkorb und an der Kasse gibst Du den Rabattcode „FAT-BIKE.DE“ ein und dann wird der Rabatt abgezogen. Wenn es Probleme gibt wende Dich einfach direkt an Alex von FatBike24, der hilft Dir ganz sicher weiter!

      FATte Grüße

      Matthias

    • Matt

      Hi,

      danke für Deinen Kommentar. Ja, stimmt. Wir kommen auch immer mehr zu der Erkenntnis, dass breite Felgen eher kritisch sind. Beim nächsten Reifentest werden wir das berücksichtigen!

      FATte Grüße

      Matt

  4. Locke

    Hi Leute,

    die veetire co. reifen sind seit ca. vier Wochen bei BMO erhältlich.
    Dort kann man sich auch einen überblick über die Preisgestaltung von Veetire verschaffen. Keine Schnäppchen aber gute Alleskönner mit geringen Verschleißerscheinungen, (Bulldozer4,7″,2015) kann ich sehr empfehlen!

    Viele Grüße

    Locke

    Antworten
  5. Zwerl

    Ich will im Winter 4,8″ Spikes ausprobieren. Hat jemand Erfahrung damit auf 80er Felgen? Oder muss ich zu den teuren Reifen auch noch ein 100er Laufrad kaufen??

    Antworten
    • Matt

      Hallo Uwe,

      danke für Deinen Kommentar. Du kannst 4.8er Reifen problemlos auf einer 80er Felgen fahren. Ob Spikes in den Reifen stecken oder nicht spielt keine Rolle.
      Der Reifen wird im Querschnitt etwas runder was ihn ggf. etwas kippeliger in Kurven macht.
      Funktionieren wird es aber.

      FATte Grüße

      Matt

  6. Fattah

    Danke für den Bericht 🙂
    Meine JJ 4,8 sehen nach ca 3500 km noch so aus als könnten sie bis Ende Frühjahr 2016 durchhalten. Habe als reine Notreserve zwei Jaggernaut 4,5 eingelagert…freue mich aber eher wieder auf meine “ Schwalben “ . In Amazon sind sie nun schon gelistet… nach 31.10.15 sollen sie wohl verfügbar sein – zu normalen Preisen. Die dicken VeeRubber kosten vermutlich ein Vermögen ( ich brauch immer gleich 4 Reifen…) aber wenn ich es bedenke… 5 Zoll passen rein in meine fatcurve’s 6.10 … . Erwarte Eure weiteren Infos und weiter so.

    Antworten
  7. Walter

    Danke für den Bericht – hat mir bei der Entscheidung sehr geholfen!
    Durch den unglaublichen Lieferzeitengpass bei den Schwalben habe ich die Bestellung storniert und mich für den Juggernaut 4,5″ entschieden – der passt auch angeblich besser auf meine 80er Felgen – nach dem ersten Schnee schreibe ich meine Erfahrungen 😉

    Antworten
    • Flo

      Walter, kannst du deine Erfahrungen mit dem Juggernaut 4,5″ schildern? Steige erstmal im Herbst/Winter vom Jumbo Jim 4,0″ auf den Juggernaut 4,5″ um und würde gern noch den ein oder anderen Erfahrungsbericht darüber sammeln.

      Danke dir im Voraus. 🙂

  8. Hauke

    Schöne Übersicht, danke Jungs. Und ja, Tests wären natürlich geil, aber ist verständlicherweise auch knifflig.
    Und das mit den Schwalben scheint ja echt langsam ein Drama zu sein, und das in Zeiten des real existierenden Kapitalismus, tztztztztz.

    Love

    Hauke

    Antworten

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