Es klingt wie die Huldigung eines Nobelpreisträgers, wie Fatback sein neues Corvus Carbon FATBike selbst in dieser Woche vorstellte. Die FATBike Spezialisten aus Anchorage / Alaska haben an Ihrem Bike allerdings in der Tat einige Dinge anders gemacht als die hiesigen und weniger exotischen Hersteller. Vorallem im Hinblick auf das gerade im Trend stehende Bikepacking ist das Fatback Corvus bestens gerüstet.

Fatback Corvus orange (Quelle: fatbackbikes.com)

Fatback Corvus orange (Quelle: fatbackbikes.com)

Fatback Corvus als Expeditionsbegleiter

Zwischen 3.350 USD und 4.999 USD rufen die Jungs aus Alaska je nach Ausstattung für das Fatback Corvus auf, zuzüglich Steuern allerdings. Dabei hat der Käufer die Wahl zwischen Shimano SLX bis hin zur SRAM Xo1 Eagle. Außerdem unterscheidet Fatback beim Corvus in 3-Seasons und 4-Seasons Ausstattungen. Der Unterschied liegt dabei vorallem bei den Bremsen, die an der 4-Seasions Version mechanisch daher kommen. Bei der Schaltung kommen für die 4-Seasons eher robustere Systeme wie die SRAM GX anstelle einer filigranen Eagle zum Einsatz. Optimiert ist die Kettenlinie generelle für 1X-Schaltsysteme.

Fatback Corvus (Quelle: fatbackbikes.com)

Fatback Corvus (Quelle: fatbackbikes.com)

Anbau und Vorbau

Vorbau und Sattelstützen kommen wahlweise in Carbon oder Aluminium. Die Starrgabel wird auch aus Carbon gefertigt und schmiegt sich wunderbar in den geschwungenen Rahmen ein. 150mm vorn und 197mm Steckachse hinten bringen Steifigkeit und Kompatibilität. Gerollt wird auf dem weit verbreiteten Schwalbe Jumbo Jim in 4,8 Zoll, die tubeless-ready auf Sun/Ringle MuleFüt Laufrädern aufgezogen sind. Alle Modelle kommen mit RaceFace Kurbeln, das Top-Modell sogar mit der leichten Next SL Carbon Variante.

Fatback Corvus gibt's auch mit grün (Quelle: fatbackbikes.com)

Fatback Corvus gibt’s auch mit grün (Quelle: fatbackbikes.com)

Fatback auf Maß

Geometrisch dürfte das Fatback Corvus auch europäische Ansprüche erfüllen. 69 Grad Lenkwinkel und 73 Grad Sitzwinkel sprechen für eine ausgeglichene und wendige Geometrie. Die Sitzstreben sind für alle Rahmenhöhen von 14″ – 22″ geeicht auf 455mm.

Typisch amerikanisch ist das Corvus ein Packesel, und nimmt gelassen vorn wie hinten einen Gepäckträger auf. Ausreichend in das Carbon der Gabel und Rahmen integrierte Befestigungsösen sorgen für Flexibilität beim Packsystem. Ein echtes Abenteurer FATBike, das selbst bis zu 5 Zoll FATte Reifen verschlingen können soll. Testen konnten wir das allerdings noch nicht.

Geschmackssache: Fatback Corvus mit Lauf Federgabel (Quelle: fatbackbikes.com)

Geschmackssache: Fatback Corvus mit Lauf Federgabel (Quelle: fatbackbikes.com)

Was bleibt?!

In Europa bleibt ein Fatback Corvus sicher ein Exot, aber die Mischung aus leichtem Carbon Rahmen und verschiedenen Ausstattungsvarianten, in Verbindung mit den zahlreichen Befestigungsmöglichkeiten für Packtaschen folgt es dem Trend des Bikepackings. Offen bleibt auch für uns bis dato die Frage, ob und wie man in Deutschland überhaupt an ein Fatback Corvus heran kommt. Das versuchen wir allerdings noch aufzulösen.

So stellt sich Fatback den Einsatz seiner Bikes vor (Quelle: fatbackbikes.com)

So stellt sich Fatback den Einsatz seiner Bikes vor (Quelle: fatbackbikes.com)

 

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