Keine Ahnung wie es euch so geht, aber wir haben doch recht oft das Problem, dass nicht nur wir selbst nach der Tour, sondern vorallem auch das FATBike komplett verschlammt aus dem Wald zurück kommt. Unweigerlich verdreckt damit der Keller, die Wohnung, der Schuppen oder wo auch immer man das geliebte FATBike abstellt. Und gefühlt werden Tankstellen mit Selbstbedienungswaschanlage immer seltener. Durch Zufall sind wir mit genau diesem Problem im Rücken auf den Kärcher Mobile Outdoor Cleaner 3 gestoßen, den wir direkt mal getestet haben.

Der Kleine fast 4 Liter und sein Akku hat für 15 Minuten ausreichend Puste

Der Kleine fast 4 Liter und sein Akku hat für 15 Minuten ausreichend Puste

Saubere Sache datt!

Beim Auspacken zeigt sich ein sehr kompakt handliches Gerät, und wir sind gespannt was der Kleine auf dem Kasten hat. Wir haben das Modell inkl. Zubehörbox Bike am Start. Darin enthalten ist ein Flausch-Microfasertuch, eine Pumpflasche mit Zweiradreiniger und eine Universal-Aufsatz-Bürste für groben Schmutz. Der Kärcher selbst kommt mit einer Standard-Düse für Flachstrahl, die bei Bedarf auch abnehmbar ist.

Die Flachdüse bringt ausreichend druckt und schont dabei die empfindlichen Lager

Die Flachdüse bringt ausreichend druckt und schont dabei die empfindlichen Lager

Auffüllen, aufladen, Wasser Marsch!

Nachdem der 4 Liter Wassertank aufgefüllt und der Akku nach knapp 3 Stunden aufgeladen ist, kann das verdreckte FATBike kommen. Die mitgelieferte Flachstrahldüse wirft einen druckvollen aber nicht zu starken gleichmäßigen Strahl aus. So werden empfindliche Lager geschont aber Dreck trotzdem vom Rahmenrohr gepustet. Die 4 Liter reichen gerade so um einmal um das Bike zu laufen und die erste Staubschicht zu eliminieren. Für’s Grobe muss aber nochmal befüllt werden. Aber keine Sorge, der Akku reicht locker für drei Tankdurchgänge und somit bleiben einem fast 15 Minuten Waschzeit. Beschleunigen lässt sich der Waschvorgang durch eine Vorbehandlung des FATBikes mit speziellem Reiniger, der nach kurzem Einwirken Dreck schon fast selbsttätig den Gar aus macht. Wir verwenden seit einigen Wochen mit guten Erfahrungen den F100 Fahrradreiniger von Dr. Wack.

Und nach der Reinigung nicht vergessen die Kette zu ölen.

Und nach der Reinigung nicht vergessen die Kette zu ölen.

Damit kannst du nicht nur abspritzen.

Mit der an den Kärcher OC3 angesteckten Universalbürste aus der Bikebox lassen sich vorallem Felgen und schwer zugängliche Stellen am FATBike von grobem und feinem Schmutz befreien. Die Düse pustet den losen Dreck dann mit dem ausreichend druckvollen und Lagerschonenden Flachstrahl ins Jenseits.

Mit dieser Bürste geht selbst hartnäckiger Dreck weg

Mit dieser Bürste geht selbst hartnäckiger Dreck weg

Der Geräuschpegel des Outdoor Cleaners ist sehr erträglich und taugt daher unserer Meinung nach selbst für die Sonntagswäsche.
Wer nicht nur Bikes sondern zum Beispiel auch Gartenmöbel und Motorrad in der Garage stehen hat, dem kann der Kärcher OC3 sicher auch hier und da noch eine Hilfe sein.

Glänzt wieder alles.

Glänzt wieder alles.

Was bleibt?!

Klar, mit 4 Litern Wasser, so schön es auch wäre, wird das eingeschlammte FATBike nicht gleich porentief rein. Da der Akku des Kärcher OC3 aber mehrere Wasserladungen durchhält, bekommt man das Bike dann am Ende doch gut sauber. Das Gerät ist handlich, nicht zu laut und easy to use. Ohne benötigten Wasseranschluss und ohne Stromkabel zu verlegen lässt sich das Bike logistisch einfach auch vor der Mietwohnung abdüsen. Wir finden’s klasse!

One Response

  1. Thomas

    Hallo Dan,
    ich bin normalerweise ein Kärcher Fan, aber dieses Ding ist doch eher ein Spielzeug für den Nachwuchs…
    Teste doch mal den grossen Aqua2Go. Den benutze ich regelmässig seit über 2 Jahren und finde das Teil super. Akku hält bei mir locker eine Stunde, ausreichend Druck, 20 L Tank, Pumpe abnehmbar und funktioniert sogar an der Regentonne… für ca, 250 Euro.
    Gruß Thomas

    Antworten

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