In unserem ersten „FAT Five from USA“ Artikel haben wir die aktuellen FATBikes von Surly und Fatback vorgestellt und wollen nun wie angekündigt vollenden, was wir begonnen haben. Bühne frei für die FATBikes von 9:ZERO:7, Salsa und Borealis.

9:ZERO:7 Lynx Carbon

2021 gibt’s die bekannten Modelle bei 9:ZERO:7 in neuen Farben. Die Grundfarbe beim Lynx ist immer schwarz, drei Decals sind nur im preorder verfügbar, alle anderen wohl auch darüber hinaus. Als Framekit erhältlich oder mit einem von drei Aufbauten zwischen SRAM NX und XX1 Eagle stehen für den Fan von FATBikes aus Alaska zur Auswahl.

Quelle: 907bikes.com
Quelle: 907bikes.com

Alle Varianten sind inklusive Bremsen vollständig auf SRAM aufgebaut, Anbauteil kommen von RaceFace, aus Alu am NX-Modell, in Carbon an der XX1-Ausstattung, sogar die Felgen!

Quelle: 907bikes.com
Quelle: 907bikes.com

9:ZERO:7 Tundra AL

Bei diesem FATBike ist der Name Programm, tundrische Landschaften liegen ihm am ehesten. Natürlich tuts auch der heimische Wald, denn auch der ist dank Harvester-Einsätzen teils wild durchpflügt. Im Grund aufgebaut wie das Lynx mit raceorientierter Geometrie ist das verwendete Rahmenmaterial beim 9:ZERO:7 Tundra AL aber etwas unempfindlicher gegen Stöße und Einschläge. Der Aluminium-Rahmen ist optimiert auf gutes Handling und Stabilität.

Quelle: 907bikes.com
Quelle: 907bikes.com

Mit Stealth-Dropper-Post ausgestattet und in zwei Builds jeweils mit Carbon Starrgabel stehen Varianten für unterschiedlich dicke Geldbörsen bereit. Der GX-Eagle Build wartet gegenüber dem NX-Build mit Carbonanbauteilen für leichteres Gewicht auf.

Quelle: 907bikes.com
Quelle: 907bikes.com

9:ZERO:7 Squall 24″ Kids FATBike

Die Kids stehen voll auf FATBikes, und mit dem 4″ breit bereiften Squall bietet 9:ZERO:7 auch etwas passendes in Radgröße 24 Zoll an. mit 1×11 SRAM NX Schaltgruppe und Carbongabel steht es den Großen in nichts nach. Mechanische AVID Scheibenbremsen minimieren den Reibungsfreie Funktion auch bei widrigen Bedingungen.

Quelle: 907bikes.com
Quelle: 907bikes.com

Mit einer Überstandshöhe von nur 60cm steigen die Kids sicher auf und ab und haben somit Reserven auch im Trail. Damit sich Jungs und Mädchen auf dem Squall wohlfühlen, bietet 9:ZERO:7 zwei Farben an.

Quelle: 907bikes.com
Quelle: 907bikes.com

Salsa Beargrease

Als Carbon-FATBike schlecht hin ist das Beargrease der Inhalt vieler feuchter Träume. Mit ungebändigter Ausdauer rollt Salsa Jahr für Jahr Beargrease aus dem Firmensitz in Bloomington / Indiana / USA. 2021 stehen vier verschiedene Builds zur Auswahl, von SRAM X01 Eagle mit gerade mal 12kg Lebendgewicht bis hin zu Shimano Deore Setup. Zusätzlich gibt es für Individualisten auch das Framekit mit Carbon Gabel. Im Format 27,5 x 4″ spricht das knallige FATBike eine deutliche Sprache in Richtung High Performance.

Salsa Beargrease X01 Eagle (Quelle: salsacycles.com)
Salsa Beargrease X01 Eagle (Quelle: salsacycles.com)

Leicht und steif garantiert es Vortrieb auf jedem Untergrund. Die zahlreichen Befestigungsösen für zusätzliche Taschen an der Gabel sorgen für gemütliche Nächte, denn die geliebte Kuscheldecke muss beim Bikepacking nicht zu Hause bleiben. Die allroundfähige Rahmengeometrie bietet sowohl Tourern rückenschmerzfreie Ausflüge aber auch Racern eine ausreichend sportliche Haltung.

Salsa Beargrease Deore (Quelle: salsacycles.com)
Salsa Beargrease Deore (Quelle: salsacycles.com)

Salsa Mukluk

Auf traditionellen 26 Zoll Rädern mit 4,6 Zoll breiten Reifen rollt das Salsa Mukluk durch die Gelände. Zur Auswahl stehen Carbon oder Aluminium Rahmen, beide auch in unterschiedlichen Builds mit Shimano XT, SRAM Eagle NX oder Shimano Deore.

Salsa Mukluk XT (Quelle: salsacycles.com)
Salsa Mukluk XT (Quelle: salsacycles.com)

Der Carbon Rahmen ist als Framekit erhältlich. Die Farbkombinationen sind wild, vor allem gepaart mit den 45NRTH Skinwall Dillinger Reifen. Mit dem XT Build bleibt die Waage bei gut 13,5kg stehen, was nicht zu viel ist für beherzte Wintereinsätze.

Salsa Mukluk Deore (Quelle: salsacycles.com)
Salsa Mukluk Deore (Quelle: salsacycles.com)

Salsa Blackborow

Nicht einmal ein Muli transportiert mehr Expeditionsgepäck als das Blackborow von Salsa. Der geborene Abenteurer in Überlänge strebt stets in die entlegensten Orte unserer wunderschönen Erde, wobei da auch gern mal ein Thüringer Wald oder die Allgäuer Alpen ein schönes Ziel sein können.

Salsa Blackborow (Quelle: salsacycles.com)
Salsa Blackborow (Quelle: salsacycles.com)

Mit SRAM GX Eagle Antrieb und mechanischen Hayes Scheibenbremsen ist kein Winkel der Welt zu schwer um ihn zu erreichen. Sämtliche Ausrüstung findet entspannt Platz auf dem serienmäßigen Gepäckträger, und wenn es sich ausnahmsweise nur mal um den Wocheneinkauf im Großstadtdschungel handelt. Neben dem Komplettbike bietet Salsa auch das Framekit inkl. Gabel und Gepäckträger an.

Framekit Salsa Blackborow (Quelle: salsacycles.com)
Framekit Salsa Blackborow (Quelle: salsacycles.com)

Borealis Crestone

Borealis aus Colorado / USA mischt auch schon viele Jahre mit am FATBike Markt. Das Carbon FATBike Crestone kann der Käufer je nach Anspruch und Geldbeutel individuell ausstatten bei Bestellung. Borealis bietet viele Optionen im Online-Konfigurator.

Quelle: fatbike.com
Quelle: fatbike.com

Durch den sehr steilen Lenkwinkel von 70° wird das Crestone allerdings wahrscheinlich nicht zum Trailmonster. Tour und Race liegt ihm wohl eher. Das niedrige Gewicht von gut 11kg bereits im Standard-Setup unterstreicht die Orientierung des Borealis Carbon FATBikes.

Quelle: fatbike.com
Quelle: fatbike.com

Borealis Flume

Wie auch Salsa hat Borealis neben dem Carbon FATBike eine Aluminium Variante im Portfolio, das Borealis Flume. Bis zu 5″ breite Reifen nimmt das Flume genau wie auch der Bruder aus Carbon mit 26 Zoll Felgen auf. Die Ausstattung ist flexibel im Konfigurator auswählbar. Die Geometrie ist kompatibel für Federgabeln mit Federwegen zwischen 100-120mm. Dafür stehen im Konfigurator neben der Starrgabel auch Bluto, Mastodon und Lauf Gabeln zur Auswahl.

Quelle: fatbike.com
Quelle: fatbike.com

Was bleibt?!

Leider ist die Verfügbarkeit sämtlicher US-Modelle oft ein Problem in Deutschland. Dennoch ist es toll, dass die Traditionshersteller der Nische FATBike, auch aus unserem Teil 1 der US-Reihe, weiter die Fahne hoch halten und ihre Bikes weiter entwickeln und anbieten. Die amerikanische Vielfalt würde Europa auch gut stehen. Viele weitere, wenn auch kleine Hersteller, tummeln sich darüber hinaus auf dem US-amerikanischen Markt mit exotischen und attraktiven FATBikes. Sicher stellen wir auch nochmal den einen oder anderen davon vor.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.