Sein FATBike schlauchlos zu fahren ist eine sinnvolle Sache. Aber was waren das noch für Zeiten, als der gute alte Schlauch den Reifen in Form gebracht und gehalten hat… Wer jedoch zu treue – aber leider pannenanfällige – Gummi-Seele über Bord werfen will kommt gelegentlich zu einer simplen Erkenntnis: Tubeless kann ein ziemliches Arschloch sein!

Mach Dein FATBike schlauchlos!

Wichtig: das Dichtband!

Wie man seine Laufräder aufrüstet und worauf man achten sollten, haben wir ja schon mal erklärt. Aber da wäre noch eine Kleinigkeit: die Montage des Reifens selbst. Es gibt Reifen/Felgen Kombinationen – z.B. den Schwalbe Jumbo Jim auf DT Felgen – da wirft man den Reifen einfach über, pumpt ihn auf und das wars.
Und es gibt die anderen…
Da sitzt man nun also in der heimischen Werkstatt, noch gut gelaunt und wohlgenährt vom Weihnachtsfest, und verzweifelt vor seinem Bike. Diese verdammten Reifen wollen einfach nicht ins (Felgen-)Bett hüpfen. Anders als sonst helfen aber keine Komplimente oder Pralinen – hier muss eine ausgefeilte Technik her!
Wir haben mal ein wenig rumprobiert und zeigen Euch heute zwei Wege, wie man widerspenstige schlauchlos-Reifen zähmen kann. Das wichtigste Hilfsmittel dabei: ein Schlauch. Was sonst!?!

Plan A: Der FATBike-Schlauchlos-Rettungsring (für ganz Faule)

Schritt 1: Schlauch aufpumpen

Wer sich nach mehreren Kilogramm Weihnachtsgans immer noch nicht wieder richtig bewegen kann, der greift zu Plan A. Das größte Problem bei FATBike Reifen ist, dass man auf Grund ihres schieren Volumens nur sehr schlecht schnell genug den nötigen Druck aufbauen kann, um sie in Form zu bringen.
Und genau da greifen wir an! Diese Technik funktioniert nicht immer – aber sie ist simpel genug um es zu probieren!
Schritt 1: der Reifen wird auf die Felge gezogen, und zwar komplett auf beiden Seiten und inklusive Tubeless-Ventil. Der Schlauch bleibt draußen, wird aber trotzdem aufgepumpt!

Verkehrte Welt…

So wohlgeformt wird der Schlauch nun AUßEN um den Reifen gelegt um diesen an die Felge zu drücken. Als nächstes falten wir den Reifen zwischen Schlauch und Felge fein säuberlich zu einer möglichst gleichmäßig glatten Fläche und ziehen rundherum die Seitenwände so gut es geht nach außen an die Felgenhörner.

Glattziehen!

Jetzt haben wir den Reifen schon fast da, wo wir ihn haben wollen – und sein Volumen auf ein Minimum verkleinert. Letzter Schritt: pumpen mit einer Standpumpe. Und zwar Vollgas!

Pumpen!

Keine Sorge, wenn man sich dabei blöd vorkommt: sieht zwar bescheuert aus, führt aber zum Ziel. Durch das verringerte Volumen baut sich schnell Druck auf. Und wenn die Reifenflanken gleichmäßig nah am Felgenbett anliegen sollte der Reifen noch schneller abdichten. Voila! Das Biest ist bezwungen! Führt dieser Trick nicht zum Ziel, hilft:

Plan B: Der Auflieger (für Verzweifelte)

Leg mal auf!

Manche Reifen wollen einfach nicht, die wehren sich mit dem Durchhaltevermögen eines Rummelboxers dagegen, endlich abzudichten. Oft liegt das an sehr, dünnen, weichen Karkassen, die zum Transport auch noch geknickt wurden und so krumm und schief auf der Felge rumschlabbern. Für solche Fälle haben wir Plan B. Zu allererst wird der Reifen komplett montiert, und zwar klassisch mit Schlauch.

Bekannt: Reifen mit Schlauch

Der Druck muss hoch genug sein, dass der Reifen im Felgenbett „einrastet“. Je nachdem, wie „verknittert“ die Karkasse ist kann es sich lohnen, den Reifen mal über Nacht so zu lassen um ihn in Form zu bringen. Dann wird der Druck abgelassen…

Luft raus!

…der Reifen auf einer (!) Seite vorsichtig gelöst und der Schlauch entfernt.

Schlauch raus!

Jetzt ist auch ein top Zeitpunkt um das Tubeless Ventil einzusetzen. Bis hier hin ein bekanntes Vorgehen – oft reicht es jetzt, die gelöste Reifenflanke wieder aufzuziehen und einfach schnell zu Pumpen. Echte Härtefälle lassen sich davon aber nicht beeindrucken.

Wichtiges Detail…

Und so schlägt die Stunde des Schlauchs, der sozusagen als Bodenpersonal herhalten muss. Erstmal wird der wieder ordentlich aufgepumpt und dann auf den Boden gelegt. Nun wird das Rad mittig darauf platziert und nach unten gedrückt. Wichtig: die noch eingerastete Reifenflanke ist unten, die lose Seite oben!

Das Lockere muss oben!

Alles andere wäre für eventuelle Zuschauer sicher sehr unterhaltsam aber wenig zielführend… Vorsicht: sitzt die eingerastete (untere) Flanke des Reifen so lasch im Felgenbett, dass sie bei dieser Nummer herausspringt, würden wir das Vorhaben abbrechen! Muss ein Reifen ohne Schlauch auskommen, so muss er fest sitzen – sonst riskiert man, dass er unterwegs in einer Kurven von der Felge springt und man schlagartig ohne Luft dasteht. Oder besser: im Unterholz zum Erliegen kommt… Großes Risiko! Nicht geil!

Runterdrücken!

Klappt aber alles und der Reifen wird vom Schlauch gleichmäßig und fest gegen die Felge gedrückt wird wild drauf los gepumpt. Vorteile dieser Methode: eine Flanke ist bereits dicht und die andere wird maximal gegen das Felgenhorn gedrückt.

So sollte der Reifen sitzen: zu einer Seite gedrückt

Ggf. muss man die lose Reifenflanke ein wenig in Position zupfen – bisher hat bei uns jedoch fast Reifen an dieser Stelle aufgegeben und sich seinem prallen Schicksal ergeben. Als zusätzlicher Rettungsanker empfiehlt sich bei dieser Methode ein Helfer, der das Rad fest nach unten drückt während man pumpt. Und mit der anderen Hand kann der auch gleich mal das Werkstattbier halten… Das hat man sich hinterher nämlich verdient!

Hilft auch das nicht bleibt uns bisher leider nur der Weg zur Tanke – oder die Anschaffung des sündhaft teuren aber genialen Flash Charger von Bontrager. Tipp in beiden Fällen: schraubt man den Ventileinsatz raus, bekommt man mehr Luft in den Reifen.

Was bleibt?

Tubeless. Easy!

Ohne Schlauch geht’s auch! Fast. FATBikes und Tubeless gehören zusammen wir Bud Spencer und Terence Hill. Passende Felgen und Reifen vorausgesetzt (bitte unternehmt keine Versuche mit unpassenden Felgen!!!) bekommt man damit eine schöne Kombination aus endloser Traktion, fluffigem Komfort, agilem Handling und geringem Rollwiderstand. Von der Pannensicherheit ganz zu schweigen. Mit ein paar Tricks bekommt man dabei auch störrische Reifen mit Hausmitteln in den Griff. Und der alte Schlauch wird nicht überflüssig, sondern zum Werkzeug recycelt. Kann es schöner sein?

Leider helfen auch die beiden Tipps oben nicht immer. Wie bezwingt Ihr widerborstige Reifen?

17 Responses

  1. Niko

    Hier ist schon eine Menge zusammengekommen , dafür auf jeden Fall ein dickes Danke an alle !
    Ich musste erst kürzlich feststellen – Tubeless Montage bei über 30 Grad im Schatten hat seine ganz eigenen Reize … 😉
    Was ich sehr , SEHR hilfreich fand war ein ghettostyle Airport aus einer 3l Softdrink Flasche . Anleitungen dazu gibt es unter Tubeless Inflator eine Menge .
    Kostenpunkt liegt bei unter 5€ , eher weniger .
    Meine Kostruktion wurde mit max 100psi belastet , mehr ginge vielleicht auch aber da schaltet sich mein Überlebensinstinkt ein .
    Braucht es aber auch nicht , da das bei guter Vorbereitung immer gereicht hat .
    Es schadet sicher auch nicht die Flasche beim befüllen in einen Stoffbeutel , Kopfkissenbezug oder sonstwas zu legen , damit nichts unkontrolliert durch die Gegend fliegt .
    Um das Vollumen zu verkleinern braucht es noch nicht einmal mehr als ein Stück Schnur , Silikonschlauch oder was auch immer zur Hand ist , das man um den Reifen bindet .
    Und nicht entmutigen lassen , manchmal braucht es mehrere Anläufe aber mit dem was Matt zusammengetragen hat haut es früher oder später hin .
    Gutes gelingen ,
    Niko

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  2. Carsten

    Ventileinsatz raus und mit einer billigen Camping Doppelhubpumpe mittels nem kleinen Plastikschlauch als Adapter viel Volumen in den Reifen pumpen.
    Dann muss es schnell gehen: Schlauch ab, Finger aufs Ventil, Ventileinsatz rein, Fahrradpumpe dran und pumpen was das Zeug hält…

    Fatbike soll ein Spanngurt hilfreich sein

    Wer nen Kompressor hat nimmt am Besten auch das Ventil raus und ballert direkt mit der Druckluftpistole in den Reifen rein…

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    • Matt

      Hi Carsten,

      danke für den guten Tipp! Posten wir gerne hier!

      FATte Grüße

      Matt

  3. Tscho

    Hi Leute,
    ich habe seit Ostern mein SE Bikes F@r 2016er am laufen. Ich werden die Tage mal bei den Weinmann HL-102 Double-Wall Alloy 32H Rims vom F@R die Tubelessmethode mit den Fattystrings ausprobieren. Die Weinmannn-Felge sind ja grundsätzlich nicht tubelessready, soweit ich das sehe. Ich poste dann mal meine Erfahrungen. Falls jemand schon mal die Felgen tubless zu machen probiert hat, bin ich gespannt auf eure Erfahrungen.

    Gruß aus AUT
    Tscho

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    • Matt

      Servus Tscho,

      erstmal Glückwunsch zum neuen Bike! Bzgl. der Felgen liegen uns keine Erfahrungen vor, aber es gibt einige Kommentare zu unseren Tubeless Artikeln, wie man auch nicht geeignete Felgen umrüsten kann. Ob das so geht haben wir immernoch nicht selbst probiert, aber auf eigenes Risiko kannst Du es gern testen – und dann hier berichten 🙂
      Die Fattystripper Bändern sind zumindest schonmal ein guter Anfang. Viel Erfolg!

      FATte Grüße

      Matt

  4. Christoph

    Hallo zusammen,

    ich habe 45 NRTH Vanhelgas auf eine Surly Rolling Darryl Felge (64 Loch ohne Cutouts) mit Panzertape und Schwalbe Doc Blue vor ca. 2 Wintern montiert (Panzertape ist 5cm breit, Felge 82 mm => Überlappung von ca. 3cm in der Mitte). Ging problemlos mit Kompressor (Reifen sitzen extrem straff), kaum Luftverlust über Wochen, ab und zu mal Dichtmilch erneuern, das wars.
    Druckbereich 0,3 bis 0,7 Bar. Reifen halten auch bei Sprüngen, Anliegern, etc. Durchschläge gab es auch schon, leichter Luftverlust, aber nichts dramatisches.
    Bin super zufrieden.

    Grüße
    Christoph

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  5. thowie

    Also ich hätte ja gern mal einen Satz tubeless Felgen gekauft.

    Aber ganz ehrlich, selbst meine dusseligen Ryde HL80 Felgen welche KTM 2015 noch am Macina freeze plus verbaut hat waren mit der Methode das Felgenbett mit Estrichstreifen (geschlossenzelligem Schaumstoff) 10 mm dick aufzupolstern und anschließend das Dichtband einzukleben derart problemlos auf tubeless umzustellen das ich mich schlicht weigere da jetzt noch Geld für andere Felgen auszugeben.

    Ich fahre diese Felgen nun seit mehr als 6400 km tubeless und hatte trotz teils Drücken von unter 0,4 Bar noch nie das Problem das mir mal beim cornern der Reifen von der Felge gehüpft oder auch nur Luft verloren hätte.

    Als Dichtband verwende ich wie Tom Siloreparaturklebeband von Kerbl aus der Landwirtschaft welches besser dichtet als alles andere was ich bislang gesehen habe und auch dem Lösungsmittel der Dichtmilch besser stand hält, das Zeug gibt es in perfekt dimensionierten 100mm Breite womit es nicht nur die Fläche sondern auch noch an den Flanken hoch abdichtet.
    Als Tubeless Ventil kommen hier zwei aus alten Schläuchen geschnittene Ventile mit durchgehendem Gewinde zum Einsatz die ich so ausgeschnitten habe das sie einen ca 5mm breiten Teller aus Gummi behalten haben und mit diesem und super Kleber auf dem Siloreparaturband verklebt habe. damit nicht mal aus versehen beim Reifen montieren das Ventil hochgepult wird habe ich in dem Bereich das Siloklebeband dann noch mal über das Ventil überlappen lassen.
    Der Grund für das einkleben des Ventils ist schlicht das man aufgrund der 10 mm Schaumstoff gewisse Schwierigkeiten hat übliche Tubeless Ventile dicht zu bekommen wenn man die mit der Rändelmutter gegen die Felge ziehen will.

    Bei den Schwalbe Jumbo Jim snake skin welche ich fahre gab es übrigens noch nie Probleme die aufzupumpen und dank des doch etwas speziellen Felgenprofils hier muss ich die Reifenflanken vor dem Aufpumpen auch nicht erst an den Felgenrändern haben, die sind vorher schon ausreichend dicht, wenn sie sich dann einmal gesetzt haben braucht es aber schon ein wenig Kraft um sie von da außen wieder weg zu bekommen 😉

    Also Fazit:

    Unpassende felgen können mit ein klein wenig know how sogar die einfacheren Felgen sein 🙂

    Antworten
    • Matt

      Hi Thowie,

      vielen Dank für Deinen sehr interessanten Erfahrungbericht. Das deckt sich gut mit Toms Umbau und wir würden das gern mal aus der Nähe sehen (auch wenn Deine Beschreibung schon sehr detailliert war – danke dafür). Es spricht ja am Ende nichts gegen alternative Umbauten, zumal FATBike Parts leider bedingt durch die geringen Stückzahlen oft heftig teuer sind.
      Ich würde auch Dich mal bitten, uns ein paar Bilder zu mailen (Matt@FAT-Bike.de). Bevor wir es empfehlen, müssen wir es mindestens einmal selbst ausprobiert und getestet haben – und ich habe schon mindestens ein „Opfer“ für den Umbau im Auge!
      Euer Tipp könnte aber einigen Leuten viel Geld sparen!

      FATte Grüße

      Matt

  6. Stephan

    Hallo zusammen,

    mit den Faltreifen hatte ich auch schon solche Probleme, sogar mit DT-Swiss, Schlauch und auch mit Kompressor. Aber das Schwalbe Montage-Fluid für ein paar Groschen kann ich sehr empfehlen. Die Reifen ploppen gut in die Felgen und nach 15 Minuten ist es verdunstet – bisher hatte ich auch kein Problem mit wandernden Pneus.

    Das Problem beim Kompressor ist, dass zu viel Druck den von uns benötigten Hightechreifen schnell mal Schaden zufügen. Niemals die max. angegebene Psi-Zahl überschreiten ist sicher besser für die Langlebigkeit. Das sagen jedenfalls Surly & Co.

    Es ist also gut, wenn man es nicht eilig hat, und bei unregelmässigen Rändern das fertige Rad über Nacht nahe einer Wärmequelle stehen lässt, tags darauf noch mal die Luft raus lässt und wieder rasch rein presst.

    Im Frühjahr will ich es auch das erste Mal tubeless versuchen, dank den Fatty- und Blingstrips soll das jetzt ganz leicht sein habe ich hier bei fat-bike.de gelesen. Ich hoffe, dass sich dann meine Tipps oben auch bewähren…

    Fatte Grüsse aus der Schweiz, Stephan

    Antworten
    • Matt

      Hi Stephan,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und die Tipps! Gerade der Maximaldruck ist wirklich ein wichtiges Thema, da man Schäden an er Karkasse erstmal nicht sieht. Und auch viele (Carbon-)Felgen halten nur sehr begrenzt Druck stand!
      Von Deinen schlauchlosen Rädern wirst Du begeistert sein!

      FATte Grüße

      Matt

  7. Martin Brügging

    Hi Matt,
    bisher 5 x mit Geduld und Erfolg habe ich es so geschafft:
    Erst mal eine Flanke mit Schlauch im Reifen fixiert.
    Schaluch raus, die noch lose Flanke nahezu in eine günstige Position „gezupft“,
    einen schmalen Spanngurt über den Reifen gezurrt, somt den nötigen Flankendruck geschaffen. Dann mal eben schnell was mit der Standpumpe bewirkt…. klappt!
    Gruss, Martin

    Antworten
    • Matt

      Hi Martin,

      danke für den Erfahrungsbericht. Das entspricht quasi einer Mischung unserer Methoden – sieht aber smarter aus als mit dem wurstigen Schlauch drumherum, richtig?

      FATte Grüße

      Matt

  8. Klaus Meyer

    hallo Matt,

    mit einer Airshot Flasche für 50€ geht es auch ganz einfach. Ist zwar nicht so preiwert wie die o.g.Tipps, funktioniert aber wirklich gut. Einen Kompressor brauchts auch nicht und man kann die Flasche in Ruhe aufpumpen. Für Schrauber, die öfter mal Reifen wechseln, ein schönes Geschenk.

    Grüsse, und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017
    Klaus

    Antworten
    • Tom

      Hallo Matt,
      ich habe deinen Rat, (bitte unternehmt keine Versuche mit unpassenden Felgen!!!)
      am Ende des Artikels NICHT beachtet! 🙂

      Die Felgen von meinem Scott sind extrem NICHT Tubeless Ready.
      Doch ich habe sie bezwungen. Mit Schaumfolie (geschlossenporig, 5mm dick) und Silo Tape in der Felge habe ich die Maxxis Minion 4.8 TLR teilweise nur mit der Standpumpe aufpumpen können.

      Ich hab aber auch einen ausgedienten 3 liter Druckspeicher (Prinzip wie Airshot) den ich gemütlich auf 6 bar aufpumpe und mit dem Druckstoß dichten sich die Reifen selbst ab und man kann ggf. noch nach pumpen.

      Die Tubeless-Ausfahrten waren bisher problemlos.

      P.S. Ganz oben auf meiner Wunschliste steht der DT Swiss Laufradsatz. Auch wegen dem Gewicht, denn meine Laufräder sind sau schwer!
      Leichte Reifen sind keine Option um Gewicht zu sparen denn auf die gelbe Seite der Macht kann ich nicht mehr verzichten 🙂

      Happy Trails und guten Rutsch, Tom

    • Matt

      Hi Tom,

      ahhh, die Gelbe Seite der Macht! Ja, wer die einmal hat, will nichts anderes mehr. Leider sind die wirklich sehr schwer… Dein Umbau ist allerdings spannend. Kannst Du uns bitte mal Bilder schicken (matt@fat-bike.de)? Danke!
      Trotzdem raten wir aus einem einfach Grund ab: die Reifen sitzen nicht sicher, gerade die Scott Felgen sind da ein absolutes Drama. Es wäre mal interessant mit wie viel Druck Du fährst (und was Du wiegst) und ob die Reifen auch bei starker seitlicher Belastung nicht abspringen.
      Wir haben mal versucht, ein Scott umzurüsten, da konnte man die (serienmäßigen Kenda-) Reifen mit dem Zeigefinger wieder vom Felgenhorn schnippsen… Damit zu starten wäre Selbstmord gewesen.
      Um so mehr interessiert uns Dein Erfahrungsbericht!!!

      FATte Grüße

      Matt

    • Tom

      Hallo Klaus!
      Ich hab einen ausgedienten 3 liter Druckspeicher (Prinzip wie Airshot) den ich gemütlich auf 6 bar aufpumpe und mit dem Druckstoß dichten sich die Reifen selbst ab und man kann ggf. noch nach pumpen.

    • Matt

      Hi Klaus,

      super Tipp, danke! Werden wir kurzfristig ausprobieren!

      FATte Grüße

      Matt

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