Biken ist eine Reise. Eine Reise, die dich hier und da mit harten Anstiegen und langweiligen Streckenabschnitten herausfordert, am Ende aber belohnt: mit einer hammer Aussicht, einem hammer Trail oder auch einer hammer Zeit. Die Entwicklung eines Bikes ist genauso eine Reise. Und wenn man alles richtig macht, hat man am Ende ein (Dampf)hammer Bike. Leider war für viele Hersteller die Reise in die Welt der FATBikes nur ein Wochenend-Trip. Aber es gibt auch die, die mit der Beharrlichkeit eines Christoph Columbus weiter segeln und dabei immer neue Horizonte erschließen. Womit wir beim Maxx Huraxdax ELS 2021 wären, den wir euch heute exklusiv vorstellen und für euch testen. Der Christoph Columbus aus Rosenheim heißt Uwe Matthies und hat mit seiner Mannschaft bei Maxx nach Jahren der Reise den schärfsten Huraxdax ELS aller Zeiten auf die FATten Räder gestellt. Auch, wenn die Reise damit (hoffentlich) nicht endet – es ist verdammt viel Land in Sicht!

Viva la revolución – Es lebe die Revolution

2015. Der Ur-Huraxdax taucht vor unserer Linse auf.

Die oben angesprochene Reise war für den Huraxdax ELS lang. Los ging’s vor vielen Jahren als konventionelles FATFully. Ohne Frage ein Exot unter den Exoten, jedoch mit sehr konservativer Geometrie und etlichen eigenartig wilden Bögen und Rundungen im Rahmen. Auch die erste Strom-Version „Huraxdax EL“ kam – damals noch sehr kritisch von uns beäugt – in diesem Setup auf den Markt. Im Laufe der Zeit wurden die Rohre gerade gezogen, die Geometrie immer trailtauglicher, die Motoren stärker und die Akkus leistungsfähiger. Sanfte Evolution.

Das Brose-Powerhouse. Schnee von gestern!

Damit ist 2021 Schluss. Viva la revolución! Denn was Maxx diesmal liefert, ist genau das: eine handfeste Revolution. Diesmal ist alles anders, beim Rahmen wurde kein Stein auf dem anderen gelassen. Der nur noch 66° flache Lenkwinkel (zuletzt 68°) und die kurzen Kettenstreben (-14mm) versprechen knackiges Handling und volle Kontrolle.
Alle weiteren Details gibt’s hier in unserer beliebten FATBike-In-A-Box:

FATBIKE-IN-A-BOX (Drück mich!)

Alle Daten sind Herstellerangaben und entsprechen Größe „L“

Sitzrohr 480mm
Oberrohr 645mm
Sitzwinkel (effektiv) 74,5°
Lenkwinkel 66°
Kettenstrebe 466mm
Radstand 1.268mm
BB Höhe/Absenkung 355mm/23mm
Federweg vorn 150mm
Federweg hinten 145mm
Stack 666mm
Reach 460mm
Hinterbaubreite/Achse 197/12mm Steckachse
Gewicht Komplettbike (ohne Pedale) 23,9kg

Die eigentliche Revolution ist aber der Antrieb, denn hier ist die Brose Zeit nach etlichen Jahren vorbei.

Shimano EP8. Die fast perfekte Illusion.

Der neue Herr im Haus: Shimano Steps EP8

Wir haben den alten Brose Antrieb ja geliebt. Seine schiere Power hat alles andere, was sich so im FATBike Bereich getummelt hat, mühelos in den Schatten gestellt. Aber das Bessere ist bekanntlich Feind des Guten. Der Shimano Steps EP8 ist leichter, komfortabler, leiser, wartungsärmer und – vor allem – sehr viel flexibler. Der mächtige 720Wh Akku stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten und sorgt für völlig neue Reichweite. Insgesamt spart das System satte 1,5kg am Bike – sagt Maxx. Aufgrund der vielen übrigen Veränderungen können wir diese Angabe allerdings nicht selbst prüfen und geben sie mal als Zitat – ohne Gewähr – weiter.

Kleiner Schalter, große Wirkung

Was aber schon beim ersten Losfahren auffällt, und sich über die weitere Tour manifestiert, ist der Eindruck von Leichtigkeit und Geschmeidigkeit, mit welcher der Motor arbeitet. Der Brose Antrieb war immer mehr auf der Dampfhammer Seite, mit hartem Kick und gefühlt unbändiger Kraft. Der EP8 ist – trotz mit 85Nm fast identischem Drehmoment – mehr auf der Gentlemen Side of Life. Alles passiert weich und rund und selbst bei maximaler Dauerbelastung bleibt der Motor sehr leise. Es fühlt sich organisch an. Schwer zu erklären. Was wir meinen: man merkt weniger, dass man von einem Motor unterstützt wird. Die Abstimmung des Motors schafft die fast perfekte Illusion, man wäre selbst für den unbarmherzigen Schub verantwortlich. Das klingt jetzt vielleicht nach Marketing Blabla… Aber es fühlt sich eben wirklich so an.

Manufaktur – hast du keins, bau dir eins!

Manufakturbike und Wunschfarbe. Die Reifen: streng geheim!

Abgesehen vom Antrieb wurde der Rahmen auch sonst in vielen Details verändert und mit einer neuen Akkuabdeckung versehen. Außerdem wurde die Leitung für die versenkbare Sattelstütze nach innen verlegt.

Neues Unterrohr mit Akku-Deckel.

Der Hinterbau bietet Platz bis maximal 5″ – d.h. ein Terrene Johnny 5 kann montiert werden. Der Vee Tire Snow Shoe 2XL dürfte aufgrund seiner extremen Bauhöhe jedoch nicht passen. Was bleibt ist die gewohnt erstklassige Verarbeitung und natürlich die Möglichkeit, Rahmen und Felgen in einer großen Auswahl an Farben nach Wunsch pulverbeschichten zu lassen.

Individuell und hell: Lupine SL. Geiler Reim.

Und nicht nur die Farbe bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Auch die übrige Ausstattung kann – in begrenztem Umfang – individuell konfiguriert werden. Dabei arbeitet Maxx auch 2021 mit dem Online Konfigurator, der bei Autos nicht wegzudenkender Standard ist und doch in der Bikewelt kaum verwendet wird. Unser Vorserienbike war mit Shimano XT Schaltung, Magura MT7 Bremsen, Race Face Atlas Vorbau und 800mm Lenker, einer Fox Dropper Post, einem unfassbar hellen Lupine SL Lichtsystem incl. Rücklicht und geheimen Reifen ausgestattet. Geheim? Ja, geheim. Wirklich! Spannend, oder?

Sattelstützklemme mit Rücklicht. Nice!

Nicht geheim, aber auch spannend ist der neue, speziell abgestimmte Fox Dämpfer – eine wunderbare Ergänzung zur Manitou Mastodon Pro mit ihren satten 150mm Federweg. Insgesamt summieren sich die Upgrades auf gut 1.200,- Euro Aufpreis gegenüber der Basisausstattung.

Für Reisende. Und Schnelle. Und Stylische. Und alle anderen.

Auf dem Weg zum herbstlichen Trail

Nun ist es ja leider oft so, dass gravierende Neuerungen in sogenannten „Verschlimmbesserungen“ enden, die einen irgendwie ratlos zurück lassen – „Hauptsache, mal was Anderes gemacht, oder?!“. Um solche Fails zu entlarven, haben wir den Huraxdax kurz, aber hart rangenommen, haben ihn bergauf und bergab gepeitscht und von „langweilig“ bis „Limit“ alle Betriebszustände abgerufen.

Lässt sich auch ohne Physikstudium bedienen: die Shimano Headunit.

Es bleibt das hohe Gewicht, das wilden Sprüngen und allzu eiligen Lenk- oder Bremsmanövern Grenzen setzt. Aber ungeachtet dessen ist der Huraxdax ELS 2021 ein rattenscharfes Spaßgerät. Mit der Fahrmaschine pfeilst du den Berg nicht nur rauf wie vom Gamsbock getreten – auch runter macht das Bike so viel Laune wie nie zuvor. Die neue Geometrie kombiniert die Wendigkeit eines kurzen Hinterbaus mit der Stabilität eines flachen Lenkwinkels, was die Kontrolle des immer noch fast 24kg schweren Brockens wahnsinnig erleichtert.

Fox DPX 2 Dämpfer. Custom Tuned.

Das Fahrwerk aus FOX Dämpfer und Manitou Mastodon Pro Gabel (Federweg vo/hi: 150/145mm) verdaut das Gewicht des Zusatzantriebs spielend und schluckt Hindernisse so gierig wie das Team von Maxx eine Kiste kühles Weißbier. Nur die serienmäßigen (blauen und einteiligen) Beläge der Magura MT7 Bremsen bieten angesichts der Leistungsfähigkeit von Antrieb und Fahrwerk noch einiges an Optimierungspotential. Wir empfehlen die Umrüstung auf die leistungsstärkeren zweiteiligen Magura Beläge.

Dicke Bremse mit in der Scheibe verbautem Geschwindigkeitssensor

Aber auch ausgeglichenere Menschen, die nicht von Rekord zu Rekord hetzen und denen ein nicht zum Filet Mignon passender Rotwein bereits ausreichend Adrenalin verpasst, kommen auf ihre Kosten. Denn man sitzt trotz aller Leistungsfähigkeit ausgesprochen komfortabel auf dem Huraxdax ELS 2021 und wird weder von einem Rudel Schaltern und Hebel noch von einer komplizierten Bedienung vom mühelos ausdauernden Bike-Genuss abgelenkt.

So weit die Reise geht…

Steht bereit. Egal, was kommt.

Man kann den Maxx Huraxdax ELS 2021 also sehr vielseitig einsetzen und nutzen. Und wie immer an dieser Stelle werden sich nun viele von euch fragen: wie weit hält denn nun der Akku? Und wie immer lautet unsere Antwort: keine Ahnung! Wir halten solche Angaben für in etwa so sinnvoll wie Verbrauchsangaben am neuen Auto – und abgesehen davon fehlt uns sowieso jeder standardisierte Test. Aber sagen wir so: nach über 60km und fast 900hm, von denen 350hm mit maximaler Unterstützung und „Puls am Anschlag“ verfrühstückt wurden, haben wir dem 720Wh Akku gerade mal etwas mehr als die halbe Power ausgesaugt. Hier wird Ausdauer groß geschrieben. Und selbst ohne Stromversorgung läuft der Antrieb sehr reibungsarm, so dass man es zur Not auch aus eigener Kraft nach Hause schafft.

Der Huraxdax aus der Vogelperspektive

Abgesehen davon bietet Shimano einen ganzen Sack voller Möglichkeiten, den Antrieb (mittels Bluetooth Schnittstelle, falls vorhanden) selbst zu konfigurieren. Wir können hier nicht im Details darauf eingehen, aber die Möglichkeiten sind enorm. Individueller als heute war noch nie ein Huraxdax zuvor!

Die Schwachpunkte

Kein Anlass zum Meckern: feine DT Swiss 370 Naben.

Was gibt es denn nun zu meckern am Maxx Huraxdax ELS 2021? Tja… Nach über 5 Jahren Entwicklungsreise ist das Bike gereift und in allen Details sehr weit nach vorn gekommen. Das Gewicht. Ja. Das ist ein Thema. Aber gut, das Mehrgewicht des Antriebs ist der Preis für die Power. Ein Akku, ein Motor und der Rahmen muss auch robuster ausgelegt werden. Und hier stimmt auch die Richtung, das Gewicht der Komponenten sinkt ja immer weiter. Was auch geblieben ist, sind die recht kleinen Lager des hinteren Federsystems. Die haben wir schon beim letzten Mal eher halbherzig bemängelt, da wir bisher weder Einbußen im Fahrverhalten noch fehlende Haltbarkeit attestieren konnten.

Hier wäre noch Platz für einen Tempomat…

Sonst? Ach doch, da hätten wir noch einen Wunsch: ein Tempomat und Radio bzw. eine Freisprecheinrichtung wären toll – damit lange Transferpassagen auf Feld- und Forstwegen bei konstant 25km/h produktiv genutzt werden können 😉

Was bleibt?

Der schärfste Maxx Huraxdax ELS aller Zeiten.

Am Ziel. Das wäre unser erstes Fazit zur Entwicklungsreise des Huraxdax ELS 2021. Viele unserer bisherigen Kritikpunkte (bis auf das Gewicht) sind beseitigt, das Design ist wunderbar geradlinig, das Fahrverhalten souverän und der Einsatzbereich riesig. Wir würden uns nach wie vor ein leichteres eFATFully wünschen – aber da kann uns nur die Zeit helfen und nicht Maxx. Zum jetzigen Zeitpunkt festigt der Maxx Huraxdax ELS 2021 seine Position unter den besten FATBikes weiter. Wer die mindestens 6.628,- € (bei 16% MWSt.) entbehren kann (und möchte), auf der Suche nach einem erstklassigen eFATBike ist und/oder Spaß an Individualität hat, kann hier nicht viel falsch machen.

6 Responses

  1. Bernd

    Servus,

    Elke und ich sind seit 6 Jahren sehr zufriedene Max-Kunden, wir haben
    mittlerweile 2 Jagamoasta und ein Huraxdax.
    Noch sind wir selbst der Antrieb, verfolgen aber die Entwicklung im E-Bike Bereich.
    Ich hätte noch eine Frage zum neuen Huraxdax:
    Ist das Sattelrohr tatsächlich so kurz und die Sattelstütze so lang wie es auf den Bildern aussieht?
    Wirkt da nicht eine große Hebelkraft?

    Ach ja…….bin sehr gespannt welche Reifen drauf sind……;-)

    FATte Grüße

    Bernd+Elke

    Antworten
  2. Stephan

    Tolles Radl- keine Frage.

    Was ich nicht verstehe ist der interne Akku?
    Meiner Meinung nach gibt es bei einem „Teilintegrierten Akku“ nur Vorteile und man spart noch dazu Gewicht.
    Gerade bei einem solchen Bike, das sich die meisten vermtl. nicht wegen der tollen Optik kaufen werden, das sowieso an „Übergewicht“ leidet, kann ich nicht verstehen wie man auf die Idee kommen kann einen „internen“ zu verbauen.

    Hätte es einen gut integrierten Aufsetzakku würde ich die Bestellung sofort aufgeben.
    Imma is irgendwos…Mensch…… grrrrr

    Antworten
  3. Alex

    Hi…

    im ernst der Brose „Schnee von Gestern“ !?
    schlechter als der EP8 das kann nicht euer Ernst sein
    Schließlich war der starke Brose Motor auch einer der Hauptgründe das ich mir Anfang des Jahres das Huraxdax ELS geholt und ich muss sagen ich bin immer noch absolut zufrieden.
    Am neuen ELS gefällt mir nicht das der Motor irgendwie verloren wirkt….
    Zur neuen Geometrie kann ich leider nicht viel sagen ..
    .bin aber mit den Fahrwerk und Geometrie meins 2020ELS völlig zufrieden..
    (Vielleicht auch Dank der guten Beratung bei Maxx im Laden)
    Was wirklich zu bemängeln wäre sind die Bremsen von Magura hab ich aber an meinem Bike umgebaut
    Wahrscheinlich ist es aber immer so das neues nachkommt…
    Ob wirklich besser…. bleibt dahingestellt und ist auch immer ein stückweise das eigene Empfinden.
    Schade nur das der Artikel den Eindruck vermittelt,
    alles was vor dem ELS 2021 gebaut wurde sei eh zu schwer unkontrollierbar und jetzt veraltet.

    Wäre jetzt vielleicht noch eine Gelegenheit ein günstiges neues Bike der „alten“ ELS Serie zu ergattern …

    FATte 90 Nm Powerhouse Grüße
    Alex

    Antworten
    • Matt

      Hi Alex,

      Danke für deinen Kommentar! Natürlich ist das unser Ernst, sonst hätten wir es ja nicht geschrieben. Der Brose ist einer der besten Motoren, den wir je gefahren haben. Und der Huraxdax EL/ELS is in seinem Jahrgang immer eines der (wenn nicht DAS) besten e-Fatties. Aber: Shimano ist leichter. Leicht ist besser. Shimano ist smoother abgestimmt. Smoother ist besser. Shimano ist leiser. Leiser ist besser. Und Shimano ist einfacher zu warten – allein schon, weil sich hier wesentlich mehr Shops auskennen oder weil man Updates selbst per Bluetooth einspielen kann. Naja, und das ist eben auch besser. Brose ist da leider an einigen Stellen in der Entwicklung stehen geblieben. Das macht ihn nicht schlecht. Er wird nur überholt.
      Die neue Geometrie ist auch ein Fortschritt. Ohne Komfort oder die gute Sitzpositon einzubüßen ist das Bike handlicher und stabiler geworden. Ob man das nun braucht, muss jeder für sich entscheiden. Aber der neue Huraxdax bietet mehr Einsatzspektrum.
      Das heißt ja nicht, dass der 2020er Huraxdax jetzt plötzlich ein schlechtes Bike ist. Es ist nach wie vor hervorragend. Das 2021er ist aber aber eine sehr gute Weiterentwicklung.
      Aber du hast natürlich absolut Recht: ob man die Vorteile des neue Modells braucht oder bereits mit dem bisherigen ELS rundum zufrieden ist, ist sehr individuell. Wir würden den neuen vorziehen. Wer aber einen 2020er kauft (oder schon hat) kann sich auch über ein top Bike freuen.

      FATte Grüße

      Matt

  4. Karsten

    Der Huraxdax ist wie immer höchst interessant. Danke für den Test!
    Meine ergänzende Meinung:
    + In Generation 3 hat der Rahmen jetzt auch endlich einen innen verlegten Zug für die Sattelstütze (-> kompatibel mit dem Mac Ride Kindersitz).
    + Das gerade Oberrohr, und damit die Möglichkeit darauf einen Zweitakku zu transportieren, ist geblieben.
    + Der Preis ist gut. In Zeiten wo andere Hersteller ziemlich abheben wirken die 7800€ des Testrads für ein konfigurierbares Nischenprodukt voll ok.
    – Wieder setzt Maxx auf einen Fremdakku. Vielleicht ist er ja besser als die zumindest in der letzten Shimano-Generation scheinbar „sparsamen“ (weit weniger als die angegebenen wh nutzbar) Shimano-eigenen Akkus. Mit einem Ersatz-Akku wird es in ein paar Jahren oder kurzfristig im Urlaub so aber halt unnötig schwer. Mich würden mal die Beweggründe bei Maxx interessieren.
    (neutral) Das Maxx-eigene Kettenblatt ist richtig schön, mit 38 Zähnen aber auch sehr groß. Fährt man mit dem Huraxdax so oft schneller als 40 km/h? Und so selten anspruchsvolle Steigungen?
    (neutral) Das Gewicht wirkt unglaubwürdig: 27,7 kg der letzten Huraxdax-Generation – 1,5 gesparte kg = 23,9 kg? 26,x kg wirken wahrscheinlicher. Und das ist auch kein wirkliches Problem, finde ich. Die bewusst falsche Angabe ist halt doof.
    (Meta) Einen guten Reichweitentest für EMTBs hat emtb-news.de: Die gesamte Tour wird mit höchster Unterstützungsstufe gefahren bis der Akku leer ist. Danach gibt es Angaben zur beötigten Zeit, der erzielten Reichweite in km und Höhenmetern sowie zum Fahrergewicht in kg.

    Antworten
    • Matt

      Hi Karsten,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar bzw. dein Feedback. Das Kettenblatt ist aktuell noch ein Prototyp, es wird da noch eine andere Lösung mit kleineren Kettenblättern geben. Tatsächlich taugt das „38er“ aber extrem gut. Wir sind damit im Alpenvorland Steigungen gefahren, die im Prinzip das maximal Machbare darstellen weil das Bike gerade so nicht nach hinten umgekippt ist. Geht problemlos. Dafür hat man endlich mal ein Bike, bei dem man bis 60km/h aktiv in die Beschleunigung eingreifen kann. Das klingt jetzt vielleicht völlig übertrieben. Aber gerade im DH ist es mega cool, bei hohen Geschwindigkeiten noch reintreten und satt beschleunigen zu können.
      Das Gewicht gilt für das Basismodell ohne Licht, etc. Da kommt der Wert hin. Wir haben das alte Modell mit 27,7 gewogen, da war aber ein Lichtsystem, Dropper Post, Johnny 5 Reifen, Pedale, etc. montiert. Unser Testbike lag aber sicher auch jenseits der 25kg – allerdings müssen wir gestehen, dass wir vor lauter Aufregung vergessen haben, zu wiegen. Holen wir aber nach.

      FATte Grüße

      Matt

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