In letzter Zeit haben wir uns ja mit Hingabe den neuesten Innovationen am Markt für FATBike Reifen und Räder hingegeben. Superleichte Reifen, Carbonfelgen, sogar dem Thema schlauchlos haben wir uns gewidmet. Immer schön schlank und leicht war das Motto.

Aber machmal braucht es einfach ein saftiges Steak, ein eiskaltes Bier und eine dicke Zigarre um sich rundum wohl zu fühlen. Diese drei Dinge in eine Reifenform gegossen haben vor wenigen Tagen unsere Werkstatt betreten: als Maxxis Minion FBF/FBR (4.8“, 120tpi Version). Und obwohl die Reifen praktisch noch warm vom Vulkanisieren waren, haben wir keine Zeit vergeudet, sie auf einen unserer FatBoy Expert geschnallt und durch den Schmödder des verregneten Voralpenlandes gejagt. Pünktlich zur Markteinführung gibt es bei uns heute schon den ersten Einsatztest.
Und das Vorab-Fazit muss lauten: der König ist tot, es lebe der König!

Unboxing Event

Zwei mal Handtasche für den Herrn.

Zweimal Handtasche für den Herrn.

In Zeiten von Facebook und Youtube ist es zu einem Erlebnis geworden, Dinge vor laufender Kamera auszupacken und das mit der Welt zu teilen. Man nennt es dann beispielweise „Unboxing Event“. In der Regel ist das „Event“ zweifelhaft, aber trotzdem freuen sich alle. Schön. Wirklich einen Grund zur Freude bietet Maxxis, denn die Maxxis Minion FATBike Reifen kommen in je einem lässigen, in stylischem Schwarz-Orange gehaltenen Bag mit zwei Trageschlaufen dran. Selten war die Handtasche für den Herrn so sexy.
Beim Auspacken wird sofort klar: da hält man keinen neumodisch zierlichen Schnickschnack-Reifen in den Fingern, sondern ein formidables TwentyNiner-Abwehrgeschütz.
Eine ganze Armada übermächtiger als Stollen fungierender Gummiklötze besiedelt die Lauffläche und verspricht bereits auf der Werkbank brachiale Traktion in allen Lebenslagen. Das Gummi fühlt sich weich, stumpf und griffig an und die massiven „EXO Protection“ Seitenwände, welche zusätzlichen Schutz vor Durchschlägen und -stichen bringen, vermitteln die Solidität eines Schweizer Panzerschranks.
Definitiv: das ist ein echtes Unboxing, welches mindestens mal feuchte Hände macht!

Montage mit Schlauch und leuchtenden Augen

Extrem glattes Gummi an den Dichtflächen!

Extrem glattes Gummi an den Dichtflächen!

Vorab: keine Sorge! Man kann den Maxxis Minion FATBike Reifen natürlich schlauchlos montieren. Die fein gearbeiteten Abschlüsse der Karkasse versprechen absolute Dichtigkeit. Aber wir montieren alle Nase lang andere Reifen, da nervt die Dichtmilch. Daher geht es erstmal mit Schlauch voran, später werden wir die Maxxis Minion FBF und FBR aber auch schlauchlos am FATFully testen.

Eiserne Faust in Kurven: der Maxxis Minion FBF

Eiserne Faust in Kurven: der Maxxis Minion FBF

Die Montage klappt erwartungsgemäß problemlos, allerdings sollte die Laufrichtung der Reifen berücksichtigt werden. Außerdem verwendet Maxxis sehr deutlich unterschiedliche Profile für Vorder- (FBF) und Hinterrad (FBR).

Querbalken für mehr Biss: der Maxxis Minion FBR.

Querbalken für mehr Biss: der Maxxis Minion FBR.

Sind die Wuchtbrummen erstmal im Rahmen verstaut, entfalten sich die diversen Maxxis Label erst in voller Pracht. Mit der Unauffälligkeit eines Formel 1 Boliden prangt ab sofort stolz und weithin sichtbar ein gelbes „MAXXIS“ und die Typbezeichnung „MINION FBF“ (oder FBR) in strahlendem Weiß an den Laufrädern. Offensichtlich hat sich Maxxis bei seinen FATBike Reifen nicht die Bohne darum geschert, etwas Dezentes auf die Beine zu stellen. Gott sei Dank! Denn alles andere wäre diesem Reifen einfach nicht gerecht geworden!
Wir haben die Reifen übrigens mit 0,45 bar vorn und hinten installiert, was ca. 0,05 bar bzw. etwas mehr als 10% über unserem Standarddruck entspricht.

Gib Schub, Rakete!

Eigentlich wollten wir Spikes testen...

Eigentlich wollten wir Spikes testen…

Aber das alles verblasst, wenn man endlich auf dem Trail angekommen ist. Wir hatten Glück: am Tag vor unserer Testrunde hat es wie aus Eimern geschüttet und so waren unsere Haustrails perfekt nass, schlammig und rutschig bis zum Abwinken. Die Maxxis Minion FATBike Reifen haben sich sofort zu Hause gefühlt. Nasse Wurzeln? Schlammlöcher? Traktorspuren? Pah, alles Peanuts! Die gewaltigen Stollen pressen sich willig in den Untergrund und vermitteln Haftung auch noch dann, wenn eigentlich nichts mehr geht. Dabei kommt den Reifen ihre enorm gute Selbstreinigung zugute – uns ist tatsächlich kein einziges Foto mit komplett verschlammtem Profil gelungen.
Selbst klatschnasse Wurzeln, die quer über einen Trail am Hang verlaufen, bringen den Maxxis Minion FBF/FBR nicht aus der Ruhe. Unbarmherzig wie kein anderer Schlappen machen sich die Maxxis Minion FATBike Reifen den Untergrund zum Werkzeug und halten ihr Traktionsversprechen, welches sie schon auf der Werkbank gegeben haben.

FAT Footprint

FAT Footprint

Und dann war es so weit: uns wurde klar, dass gerade etwas Historisches passiert. Die bisherigen Traktionskönige, das Duo Surly Bud & Lou, wurden vom Thron gestoßen. Zwar sind die Stollen bei Surly noch höher (8mm gegenüber 6mm bei Maxxis), aber die massiven und sehr geschickt eingeschnittenen Blöcke des Maxxis-Profils verteilen ankommende Kräfte besser und stemmen sich so souverän gegen den Untergrund. Das merkt man neben schlammigen Uphills besonders in schnellen Kurven, in denen der Maxxis Minion FBF Lenkwinkel und effektive Richtungsänderung extrem dicht beieinander hält.
Dabei sind die Reifen ausgesprochen komfortabel, schlucken auch grobe Hindernisse und neigen kaum zum Aufschwingen. Auch das Handling beeindruckt: fast schon spielerisch lassen sich die Brocken um Kurven zirkeln und ersparen dem Steuermann dabei hässliche Überraschungen wie z.B. ein kippeliges Einlenkverhalten. Ohne Frage merkt man hier die jahrzehntelange Erfahrung von Maxxis beim Bau von Freeride- und Downhillreifen.

Was man mit dem Maxxis Minion FATBike Reifen NICHT machen sollte

6mm hoch: die Stollen des Maxxis Minion FBR

6mm hoch: die Stollen des Maxxis Minion FBR

Soweit also so gut. Wenn wir unsere Formulierungen oben korrekt gewählt haben, sollte bis hier vor allem ein Eindruck entstanden sein: die Maxxis Minion FATBike Reifen sind korrekte Spielgefährten fürs Grobe. Zwischenfazit in einem Satz: wo andere Reifen bereits verzweifelt um Traktion ringen, zieht das Duo von Maxxis noch unaufgeregt seine Bahnen.
Ist man jedoch auf einer Asphaltstraße unterwegs, stellt sich bisweilen das Gefühl ein, man würde auf einem Sack voller Nüsse durch die Welt reiten. Der Rollwiderstand ist zwar erstaunlich gering und die Reifen rollen leicht und weich ab. Aber die Vibrationen, welche das Bauklötzchen-Profil erzeugt, sind so stark, dass sie schon fast wieder was Angenehmes haben.

Maxxis Minion FATBike Reifen

Und auch die Unmengen verarbeiteten Gummis, die Tubeless-Abdichtung und die EXO Seitenwände schlagen aufs Konto. Trotz leichter 120tpi Karkasse hat unsere offizielle FAT-Bike.de Küchenwaage fulminante 1.660 (FBR) bzw. 1.670 (FBF) Gramm Kampfgewicht ermittelt. Damit wiegt ein Maxxis Minion FATBike Reifen genau doppelt so viel wie der aktuelle leichteste FATBike Reifen, der Kenda Juggernaut Pro 4.0. Wer also hauptsächlich Touren auf Asphalt fährt und Wert auf aggressive Beschleunigung seines geliebten Fatties legt, wird am Maxxis Minion FBF/FBR nur eingeschränkt Freude haben. Hier raten wir dringend, in einem anderen Regal nach einem passenden Reifen zu suchen.
Das hohe Gewicht bringt im Gegenzug jedoch auch einen extrem stabilen Geradeauslauf bei hohen Geschwindigkeiten. Wie wir immer mal wieder sagen: „träge“ ist eigentlich nur ein anderes Wort für „sattes Fahrverhalten“. Und das ist gut!

Was bleibt?

Im Schlamm zu Hause!

Im Schlamm zu Hause!

Zwei Reifen, zwei Worte: mächtig gewaltig! Der Maxxis Minion FBF und FBR sind die Gummi-gewordene Interpretation des saftigen Steaks mit kühlem Bier und Zigarre. In Zeiten von Effizienz und Downsizing sind diese Pellen fast schon obszön – aber manchmal braucht es eben genau das! Und so haben uns die neuesten Kreationen aus dem Hause Maxxis als absolut kompromisslose FATBike Reifen begeistert. Sie stellen keine Fragen, sie machen keine Gefangenen.
Die Traktion ist in allen Lebenslagen gigantisch, das Handling präzise und der Fahrkomfort hoch. Die Maxxis Minion FATBike Reifen sind gute Allrounder mit einem leidenschaftlichen Hang zu Schlammschlachten.
Das Gewicht ist nicht minder enorm, was den Einsatzbereich durchaus einschränkt. Andererseits ist das einfach der Preis dafür, dass die Anweisungen des Captains praktisch unter allen Umweltbedingungen zuverlässig in Richtungsänderungen umgesetzt werden. Hubraum ist eben durch nichts zu ersetzen!
Unter anderem bei unserem Partner Fatbike24 (link zum Shop) kann man den Maxxis Minion FATBike Reifen ab sofort käuflich erwerben. Für durchaus akzeptable (und gemessen an den direkten Mitbewerbern direkt schon günstige!) 109,90 (120tpi, Tubeless Ready, EXO Protection) bzw. 89,90 (60tpi) wechselt er laut Preisliste den Besitzer. Soweit wir gesehen haben, geht das sogar etwas günstiger!

24 Responses

  1. Daniel Tscholl

    Hi liebes Fat-Bike Team,

    Gibt es eigentlich einen breiteren Raifen als 4,8. Habe mich das schon öfter gefragt habe aber nie eine Antwort bekommen.

    Würde mich über eine Atwort freuen!

    Antworten
  2. Uwe Trettin

    Noch ein Nachtrag : auf unseren beiden Fatty’s seit 3 Monaten keinen Platten (120 TPI ) , im Vergleich zum Jumbo Jim regelrecht „Kugelsicher“ .
    Gruß Uwe und Petra

    Antworten
    • Matt

      Hi Uwe,

      danke für Deinen Kommentar, können wir so bestätigen. Kugelsicher, die Dinger!

      FATte Grüße

      Matthias

  3. Dieter

    Könnte ich in den nächsten Tagen mal so testen. Ist ja genug Matsch da z.Zt.
    Im übrigen macht ihr eine super Website und habt mir sehr bei meiner Entscheidung zum Fatbike geholfen.

    Wünsche euch allen viel Matsch unterm Reifen

    Antworten
    • Matt

      Hi Dieter,

      top!! Sag uns bitte, was rausgekommen ist. Unsere MTB’s sind irgendwo im Keller, einsam und verstaubt 😉

      FATte Grüße und viel Spaß beim Testen

      Matt

  4. Dieter

    Hallo Matt,

    die Minions haben 0,4,bar vorne und 0,45 hinten bei meinen zarten 90 Kg Fahrgewicht.
    Versteht mich nicht falsch. Die Reifen sind super. Nur eben bei Matsch hätte ich mir mehr erhofft. Kann das event. an der kleineren Größe liegen? Ihr habt ja 4.8″ getestet.

    Antworten
    • Matt

      Hi Dieter,

      verstehen wir nicht falsch – wir haben die Reifen ja nicht gemacht ;). Mit dem Druck bist Du tatsächlich mal ganz locker am Grip-Maximum. Wie gesagt, ich könnte mir nur denken, dass der Reifen auf dem Schlamm aufschwimmt statt sich einzugraben. Dann reißt die Traktion vermutlich schneller ab als wenn sich ein schmalerer Reifen in den Untergrund stempelt. Konntest Du das direkt vergleichen? Also zwei direkt aufeinander folgende Läufe mit je einem Minion und einem DH Schluffen?

      FATte Grüße

      Matt

  5. Dieter

    Ich fahr den Maxxis Minion FBF / FBR in 4.0 schlauchlos seit November diesen Jahres auf einem Canyon Dude. Tubelessmontage hat relativ gut geklappt mit Sun Ringlé Felgenband und einseitigem vormontieren mit Schlauch.
    Ich bin mit den Reifen auch eigentlich zufrieden wobei mir als Fat Bike Neuling der Vergleich fehlt. Die Original Jumbo Jim habe ich im Oktober direkt runter genommen da es schon früh dieses Jahr matschig wurde.
    Meine Kritik an den Reifen: Bei etwas tieferen Matsch und Kurvenfahrt schmiert der FBF unvermittelt gnadenlos weg. Das kann der Dirty Dan 2.0 an meinem AM deutlich besser. Auch der Grip des FBR ist bei schmierigem Untergrund nicht so wie ich mir das erhofft habe. Matsch am Hang und der Reifen schmiert ab.
    Alle anderen Untergründe können die Reifen super. Nasse Wurzeln, glitschige Steine, Geröll: Alles kein Thema. Aber tiefer Matsch !? Vieleicht liegt’s ja auch an meiner Technik?

    Antworten
    • Matt

      Servus Dieter,

      danke für Deinen Kommentar. Das ist eine interessante Beobachtung, denn ausgerechnet im Schlamm hat der Minion eine der besten Leistungen aller bisher von uns getesteten Reifen gezeigt. Allerdings ist einer der Haupteffekte der dicken Pellen der sogenannte Float, sprich das Aufschwimmen der Reifen auf weichen Untergründen. Das könnte unter ungünstige Situationen ggf. dazu führen, dass der Reifen auf sehr weichem Schlamm aufschwimmt und wegrutscht wo ein MTB Reifen sich vielleicht eher eingräbt und dadurch besser die Spur hält.
      Allerdings haben wir selbst unter extremen Bedingungen noch nie sowas beobachtet, selbst vom Profil her eher einfache Reifen wie der Jumbo Jim lassen in Sachen Traktion jeden MTB Reifen alt aussehen – vielleicht mal abgesehen von ausgesprochenen 2.5er DH Schluffen.
      Mit wie viel Druck fährst Du die Minions bei welchem Fahrergewicht? Vielleicht liegt da das Problem? FATBike Reifen verlieren mit zunehmendem Druck teilweise drastisch an Traktion…

      FATte Grüße

      Matt

  6. Uwe Trettin

    Wir haben heute mit unseren Fatty’s im Schlamm gespielt , und können eurer gutes Testergebniss nur bestätigen! Danke und Gruß, Uwe und Petra

    Antworten
  7. Stefan

    Hallo,

    ich habe mir auf mein Deer Hunter 6.0 auch den Maxxis Minion gegönnt und ich kann nur sagen, in jeglicher Hinsicht brutal!
    Grip, Rollwiderstand, Gewicht, Optik, Selbstreinigung, Geräuschbildung … alles einfach nur brutal.
    Auf meiner Hausrunde, 20 Km und 500 Hm, bin ich um 5 Minuten langsamer als vorher mit dem Jumbo Jim in der Breite 4.00.
    Versteht mich nicht falsch, im Herbst und Winter also bei Matsch und nasser Witterung ist er unschlagbar, im Sommer werde ich aber wieder zum Jumbo Jim wechseln.

    Grüße

    Stefan

    Antworten
  8. Lando

    Hallo
    ich hatte erst den Standard Schwalbe JUmbo Jim und habe jetztauch den MAxxis Minion FBF 4,8 120 TPI.
    Damit Tubeless ganz einfach gelingt gibt es Video speziell mit dem Maxxis.
    Aber Kurz gefasst. Guter Kompressor oder Tankstelle, das Ventil muss rausgedreht sein beim Aufpumpen und ein 26er Schlauch als Gegendruck sind Pflichtprogramm. Es muss einfach schlagartig Luft reingedrückt werden. Wenn er einmal sitzt sind 0,45 bar einfach nur himmlich. Da wird ein Jumbo Jim richtig wabbelig beim Lenken.

    https://youtu.be/vZiui5OapQA

    Antworten
  9. Marcel

    Salü Zusammen

    Den Minion gibts ja inzwischen auch in 4″, gemäss Homepage von Maxxis.
    Hat den schon jemand? Wo gibt’s den zu kaufen??

    Antworten
  10. Tom

    Hallo zusammen!
    Bin gestern zu ersten Mal mit den Maxxis gefahren. Der Grip war Hammer. Ich finde auch dass sie mehr Komfort bieten als der Schwalbe Jumbo Jim.
    Die Maxxis wirken bei deutlich weniger Luftdruck gegenüber dem Schwalbe stabiler und schlagen keine Falten. Auch der Bounce Effekt fühlte sich geringer an. Vielleicht gerade wegen des geringeren Luftdrucks den ich gegenüber dem Schwalbe gefahren bin.

    Werde wohl einen tubeless Laufradsatz kaufen und damit das höhere Gewicht des Maxxis ausgleichen. Der DTSwiss steckt mir da in der Nase. Der ist schonmal ca. 1kg leichter als meiner und dann noch tubeless. Das wird sicher fetzen.

    Happy Trails

    Antworten
    • Matt

      Hi Tom,

      danke fürs Feedback. Der Minion ist echt eine Wucht, tubeless auf dem DT Radsatz ist das natürlich eine feine Kombination. Wie schon an anderer Stelle ein paar Mal empfohlen raten wir für den DT Radsatz zum Sun RIngle Tubeless Tape. Die üblichen Probleme, die man beim abdichten der DT Felgen hat, treten damit nicht auf.
      Siehe auch unseren Tubeless-Umbauartikel.
      Viel Spaß damit!

      FATte Grüße

      Matt

  11. Tom

    Hallo Leute!
    Hab mir die gelbe Macht auch geordert und gestern aufgezogen. Wollte gleich tubeless machen um das Mehrgewicht der Reifen auszugleichen. Fahre am MTB schon ewig tubeless. Hab selbst an der Tanke keine Luft rein bekommen. Denke es liegt an den Felgen die original auf meinem Scott Big Jon sind. Haben ein ganz kleines Felgenhorn und sind zu den Speichen hin vertieft. Hab die Variante mit Gorilla Tape versucht. Denke ich fahre weiterhin Schlauch

    Happy FAT Trails, Tom

    Antworten
    • Matt

      Hi Tom,

      danke für Deinen Kommentar. Dein Problem kennen wir leider nur zu gut. Wir sind selbst schon an einer Scott Felge verzweifelt. Mit unserem Sun Ringle Tape konnten wir sie nicht abdichten. Klappt das, sollte der Reifen am Ende theoretisch sicher sitzen. Das schmale Felgenhorn macht die Tubeless Montage mit Hausmitteln aber quasi unmöglich. Ggf. bekommt man den Reifen mit einem Autohaus drauf – deren Reifenmontageanlage haben wesentlich mehr Luftdurchsatz als Tankstellen oder heimische Kompressoren.
      Eine Panne unterwegs dürfte allerdings völlig irreperabel sein.
      Bei den Scott Rädern lautet unser Tipp daher eindeutig: wenns Tubeless sein soll, sollte man besser gleich vernünftige Felgen oder Laufräder verbauen. Selbst wenn man die Scott Felgen tubeless hinbekommt spart das auf Dauer definitiv Stress.

      FATte Grüße

      Matt

  12. Bernd

    Servus,

    ich schon wieder……..hab mir die Reifen auf mein Huraxdax draufgeschnallt, und was soll ich sagen……..bin begeistert.
    Rollwiderstand und Kurvenverhalten sind echt gut, Gewicht fällt nicht sooo sehr auf.
    (gut für’s Wadentraining)
    Traktion ist bombastisch.
    Danke nochmal für den Testbericht.

    Grüße aus den Mittelgebirgen

    Bernd

    Antworten
    • Matt

      Hi Bernd,

      danke fürs Feedback! Ist ein top Reifen und mit dem Huraxdax harmoniert er wunderbar. Gibt garnicht genug Schlamm um diese Kombination auszureizen…

      FATte Grüße

      Matt

    • Matt

      Hi Sascha,

      danke für Deine Anfrage. Wir haben den Reifen auf einer 90mm Specialized FatBoy Felge mit 11,2cm Breite und ca. 10cm Höhe ab Oberkante Felgenhorn gemessen.
      Derzeit ist er auf einer 80mm Sun Ringle Felge, wo er etwa 110mm breit baut.

      FATte Grüße

      Matt

  13. Bernd

    Servus,

    Danke für den tollen Reifenbericht. Finde ich total wichtig, weil die Fahreigenschaften im Wesentlichen durch die Reifen bestimmt werden. (oh Wunder)
    Ich hab aber mal eine ganz andere Frage: Wie seid Ihr mit der FatLab -Gabel zufrieden?

    Grüße aus den Mittelgebirgen

    Bernd

    Antworten
    • Matt

      Hi Bernd,

      danke fürs Lob. Mit diesem Reifen hält defintiv der Downhill Einzug ins Fahrverhalten 😉

      Die FatLab testen wir gerade und werden kurzfristig einen Artikel dazu bringen. Bisher sind wir, bis auf ein paar Kleinigkeiten, aber sehr zufrieden.

      FATte Grüße

      Matt

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