FatBoy 2015 – Alles bleibt anders

Specialized FatBoy Sign

Gestern hatten wir das Vergnügen, im Rahmen der Specialized Days einen ersten Blick auf die das Specialized FatBoy 2015 werfen zu können. Und da wir natürlich am liebsten mit guten Nachrichten beginnen tun wir das doch einfach: es gibt keine Revolution, sondern eine sinnvolle Erweiterung der bestehenden Modellpalette.
Und es gibt eine Überraschung! Zumindest für uns eine absolut positive: unseren heiß geliebten FatBoy Expert wird es 2015 unverändert weiter geben! Also wird auch der 2015er FatBoy im schicken schwarz/roten Kleid aus den Bikeshops rollen! Lediglich an Sattel, Sattelstütze und Vorbau verschwinden die roten Farbakzente.

Darüber hinaus hatten wir die Gelegenheit, direkt mit dem Specialized Team über unsere bisherigen Erfahrungen mit den FatBoys zu sprechen und unsere Vorschläge bezüglich Bremsen und Schaltung einzubringen. Mal sehen, was sich ergibt!

 FatBoy 2015, der Einstieg wird bunt!

FatBoy 2015

Eine wesentliche Änderung gibt es bereits jetzt beim Einstiegsmodell „FatBoy“. Anstatt krassem Expeditionslook in mattem Olivgrün setzt Specialized für 2015 auf glänzendes Orange gepaart mit weißen Schriftzügen. Wir haben die Farbwahl des 2014er FatBoy mit vielen Fahrern ziemlich kontrovers diskutiert und eines ist Fakt: der Look eines Armeejeeps hat polarisiert. Ob Specialized mit dem FatBoy 2015 die bessere Farbkombination gefunden hat wird sich zeigen.

Specilaized FatBoy 2015 Logo

Unverändert zeigt sich dagegen die solide Technik des FatBoy 2015. Hier gab es für ein Einstiegsmodell auch wenig zu kritisieren – außer, wie wir immer wieder gern erwähnen, die etwas dünn dimensionierten Bremsen.

FatBoy Expert 2015. Don’t change a winning team!

Specialized FatBoy Expert 2015

Okay, ich fasse mich kurz: wir sind der Schönheit des FatBoy Expert restlos verfallen. Die Optik hat was von Schneewittchen – schwarz wie Ebenholz, weiß wie Schnee und Rot wie Blut. Und selbst die Nummer mit den sieben Bergen passt seit der FatBike Transalp perfekt!
Von daher waren wir echt froh zu sehen, dass für 2015 nichts am Erfolgsrezept verändert wurde.

Auch technisch zeigt sich das 2015er FatBoy Expert praktisch unverändert. Fast schon eine Art Ruhepol in der hektischen Bikewelt!

FatBoy Pro 2015. Rock’n’Roll, Baby!

Specialized FatBoy Pro 2015

Jetzt aber zum neuen Alphatier der neuen FatBoy Familie: dem FatBoy Pro. Nachdem Scott mit dem Big Ed die Messlatte ein ganzes Stück nach oben schiebt findet sich nun auch ein gefederter FatBoy im Programm. Wir wurden schon häufig nach Federgabeln in FatBikes gefragt, das Interesse an einer zusätzlichen Federung ist enorm! Im ausgestellten FatBoy pro, welches in grellem Lime Green erstrahlte, war eine Rock Shox Bluto mit 80mm Federweg verbaut. Leider war keine Probefahrt möglich, von daher können wir zur Abstimmung und der Verträglichkeit von Rahmen und Gabel noch nichts sagen. Das holen wir aber kurzfristig nach.

Specialized FatBoy Pro 2015

Abgesehen davon ist der Pro ein feines Stück Technik. So bedingt die Bluto auch eine Steckachse am Vorderrad (hinten wird nach wie vor „schnellgespannt“) und geschaltet wird nun endlich mit einer Komplettgruppe: eine Sram XX1 übernimmt die Übersetzungsarbeit.

Specialized FatBoy Pro 2015

Dadurch entfallen auch die Drehgriffe – geschaltet wird mit herkömmlichen Shiftern.
Ein besonderes Leckerli ist außerdem die Race Face Next SL Carbon Kurbel, welche zumindest einen kleinen Teil des Mehrgewichts der Bluto wieder wett macht.
Auch auf zwei andere Kritikpunkte hat Specialized mit dem Pro reagiert. Zum einen sind endlich bissige Bremsen am Start: statt Deore ist eine Shimano XT verbaut, welche immerhin auf 180/160er Scheiben (6-Loch, zweiteilig) rumkauen darf.

Race Next Carbon Kurbel

Und auf vielfachen Wunsch ist am Pro auch eine Dropper Post verbaut. Leider mit externer Zugführung – der Rahmen, welcher übrigens bei allen FatBoy identisch ist, sieht keine innen verlegten Züge vor. Aber dafür mit einem Remote Hebel, der ergonomisch korrekt direkt vorm linken Daumen montiert ist.

Uns gefällt das Pro vor allem dank seiner (endlich) kompromisslosen Ausstattung sehr gut. Federgabel und Dropper Post sollten den Einsatzbereich noch einmal deutlich in Richtung High Speed optimieren – auch wenn wir bisher nicht bestätigen können, dass diese beiden Gadgets wirklich fehlen. Immerhin treibt der Aufbau das Gewicht trotz leichter XX1 und Carbonkurbeln an die 15kg Marke. Ob der angepeilte Verkaufspreis von etwa dreieinhalbtausend Euro viele Käufer anlockt, bleibt aber ebenfalls abzuwarten.

Coming soon: EuroBike

Nun sind wir aber vor allem mal sehr gespannt, was die EuroBike bringt. Viele Hersteller warten mit neuen FatBikes und -zubehör auf und wir werden aufmerksam durch die Hallen streifen und Ausschau nach Highlights halten. Besonders gespannt sind wir auf das Scott Big Ed, welches auf dem Datenblatt einen wirklich guten Eindruck macht. Wir werden berichten!

2 Responses

    • Schneiderlai

      Hallo Bernd,
      wir können dir leider kein FatBoy anbieten, vermitteln dir aber gern einen entsprechenden Händler. Schreib uns kurz eine E-Mail auch in welcher Region du ansässig bist, falls das für dich interessant ist.
      Danke und viele Grüße,
      Daniel

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