Sun Ringle FATBike Laufräder. Mulefüt – harte Säue!

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Sun Ringle FATBike Laufräder.  Mulefüt – harte Säue!

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Auf gehts, Teil zwei unserer Serie zu Laufrädern. Heute gibts … Trommelwirbel … Mulefüts! Mulewas?!? Füt. Erklären wir gleich. Wen nur das interessiert, der kann sofort nach unten durchscrollen. Ansonsten lohnt es sich weiterzulesen, denn wir haben uns die neueste FATBike Kreation der legendären Marke Sun Ringle genau angeschaut und einen Haufen Informationen zusammengetragen.
Der Deutschlandvertrieb von Sun Ringle, Hayes Germany hat uns freundlicherweise einen Satz Mulefüts zum Zerlegen und Testen überlassen. Aber bevor es losgeht, hier nochmal eine kurzer Bezug auf unsere höchst unprofessionelle Tubeless Ready Bewertung, die wir leicht angepasst haben.

  • 100%: Perfekt! Alles ist optimal vorbereitet um die alte Gummiwurst endlich in die Verbannung zu schicken! Die Felge ist dicht und der Reifen sitzt fest darauf. Alles ist im Satz enthalten, du musst nichts dazukaufen.
  • 75%: Sollte klappen! Die Felge ist vielleicht nicht perfekt abgedichtet oder braucht noch etwas Arbeit. Alle nötigen technischen Features sind an Bord, aber du musst noch ein paar Sachen dazu kaufen
  • 50%: Ist einen Versuch wert! Der Reifen sitzt fest, braucht aber eventuell etwas mehr Luft um nicht zu verrutschen. Du musst jedoch alle tubeless Zutaten zukaufen.
  • 25%: Die Laufräder sind nicht für schlauchlos vorgesehen und es fehlen ein paar wichtige Zutaten. Mit ein wenig Geschick könnte es aber klappen. Wir empfehlen, diese Räder nicht schlauchlos zu fahren, da sie nicht unter allen Einsatzbedingungen zuverlässig dicht sind.
  • 0%: Vergiss es und kauf einen Schlauch. Du verschwendest deine Zeit!

Also, es gibt eine Menge über die Mulefüts zu sagen. Verlieren wir keine Zeit!

Die Sun Ringle Mulefüt FATBike 80SL FATBike Räder

Mulefüt!

Mulefüt!

Unser erster Kontakt mit den Mulefüts war im Mai 2015, als wir sie auf einem neuen Rocky Mountain Blizzard testen konnten. Da sind sie ab Werk verbaut. Ihre Haltbarkeit haben sie da bereits unter Beweis gestellt. Aber was können sie noch für Dich tun?

Kompatibilität

Vorderradnabe mit Endkappe. Leider gibt es keine Alternativen.

Vorderradnabe mit Endkappe. Diese kann gegen eine QR Version getauscht werden!

Achtung, Update! Kaum war unser Artikel veröffentlich, haben wir direkt von Sun Ringle USA ein paar News zu Konversion Kits bekommen, welche kurzfristig erhältlich sein werden! Und damit beginnen wir hier gleich mal mit guten Nachrichten. Aus dem Karton heraus passen die Sun Ringle Mulefüt FATBike Laufräder zu 150mm/197mm Einbaubreite mit Steckachse. Außerdem können Kassetten im Shimano Standard montiert werden. Wem das nicht passt, der kann die Naben sehr einfach zerlegen und Achsenden für Schnellspanner und sogar einen XD Freilaufkörper installieren. Außerdem stehen beide, Shimano und Sram Freilauf, in einer Version aus Alu und einer aus Stahl zur Verfügung.

Der technische Kram

Der Freilauf kommt in leichtem Alu daher.

Der Freilauf kommt in leichtem Alu daher.

Die Mulefüts basieren auf einem Satz superstabiler Single Wall Felgen und soliden Naben, welche sich um zwei 32mm (vorn) bzw. vier 30mm (hinten) Industrielager drehen. Leider stammen die Lager aus chinesischer Produktion. Okay, das muss jetzt nicht unbedingt schlecht sein. Aber die Erfahrung sagt: „Nun ja, sehr wahrscheinlich IST es schlecht!“. Gemessen am Verkaufspreis von 619,98 Euro halten wir einen Satz japanischer oder deutscher Lager für angemessen. Vor allem, wenn sie in einem Satz mit der früheren High End Marke „Ringle“ erwähnt werden…
Immerhin sind die Lager aber lt. Sun Ringle ABEC Grade 5, also durchaus ein gehobener Standard.

Schraut man die Endkappe ab, kann man den Freilauf mit der Hand abziehen.

Schraut man die Endkappe ab, kann man den Freilauf mit der Hand abziehen.

Der serienmäßige Freilauf wurde zur Gewichtsreduktion aus Aluminium gefertigt. Und er hat drei absolut massive, bombensichere Sperrklinken. Diese Klötzer sind aus Stahl gefertigt und sorgen für einen maschinengewehrartigen Sound. Eine Lippendichtung verhindert außerdem das Eindringen von Schmutz in den Freilauf. Das Ding wurde für die Ewigkeit geschaffen!
Übrigens wurden auch die Achsen aus Alu hergestellt.

Drei Klinken für ein Hallelujah: der Freilauf dürfte unzerstörbar sein!

Drei Klinken für ein Hallelujah: der Freilauf dürfte unzerstörbar sein!

Die Felgen wurden aus relativ dickem Alu gefertigt und haben große Löcher um weiteres Gewicht zu sparen. Das macht die Felgenhörner ebenfalls bombensicher: mit 2,8mm Dicke stecken sie auch fiese Einschläge locker weg und senken dazu das Risiko dabei den Schlauch zu zerbeißen.
Ein Highlight der Felgen sind die Rillen, welche den Reifen aufnehmen. Das sorgt, vor allem bei Schlauchlosbetrieb, für einen sicheren Sitz des Reifens: auch heftige seitliche Einschläge können ihn – im wahrsten Sinne des Wortes – nicht aus der Fassung bringen.

Doppelt hält besser: die Speichenlöcher sind zweireihig gebohrt.

Doppelt hält besser: die Speichenlöcher sind zweireihig gebohrt.

Ebenfalls interessant sind die Speichenlöcher. Die haben einen sehr hohen Offset von 19mm (38mm von Seite zu Seite) und sind doppelreihig gebohrt. Man kann die Felgen als auch asymmetrisch einspeichen, wenn man ein entsprechendes Bike bestücken will.

Felgen und Naben werden mittels Double Butted Speichen (2,0/1,8/2,0) des Altmeisters Wheelsmith zusammengebunden. Dabei gibt es einen kleinen Nachteil: Sun Ringle hat sich für Messingnippel entschieden und damit eine gute Chance vertan, Gewicht dort zu sparen, wo es am meisten bringt.

Maße und Gewichte

Felgenbreite (innen) 76mm
Felgenbreite (außen) 81,5mm
Gewicht Vorderrad ~1.435 Gramm (mit doppeltem Rimtape)
Gewicht Hinterrad ~1.570 Gramm (mit doppeltem Rimtape)
Vordere Nabe 150mm / Steckachse
Hintere Nabe 190mm / Steckachse
Anzahl Speichen F/R 32/32
Freilauf Aluminium, 10/11 Gang Shimano Type
Preis 619,98 Euro

Verarbeitung und Eindruck

Hübsch gemacht: die Vorderradnabe

Hübsch gemacht: die Vorderradnabe

Die Sun Ringle FATBike Laufräder sehen massiv aus. Und sie sind es. Mehr noch: die sind bombenstabil! Die dicken Alufelgen mit stabilen Felgenhörnern fressen Einschläge regelrecht weg. Die eloxierten Oberflächen sind sehr hochwertig, uns gefällt vor allem die leicht raue Oberfläche der Felgen. Die Lager laufen, zumindest jetzt wo sie neu sind, leicht und gleichmäßig. Langzeiterfahrungen folgen!

Auch sonst sind die Teile an allen Ecken und Enden sehr hochwertig gemacht. Die Sun Ringle FATBike Laufräder sind dabei jedoch nichts für Gewichtstuning. Sie sind Heavy Duty. Und sie zeigen es!

Hier ist alles FAT...

Hier ist alles FAT…

Das recht schmale Felgendesign erlaubt eine sehr runde, schlanke Ausformung des Reifen, was ein agileres Handling als bei breiteren Felgen unterstützt. Außerdem verbesserst es das Zusammenspiel mit einer größeren Anzahl Reifen, da nicht alle Reifen mit breiten Felgen gut harmonieren.

Tubeless?

Einfach dicht. Punkt!

Einfach dicht. Punkt!

100%. Und da ist es schon, unser erstes 100%-Set! Die Sun Ringle FATBike Laufräder kommen bereits ab Werk mit doppeltem Rimtape. Die innere Schicht stellt sicher, dass sich Nippel und Felgen nicht durch das Dichtband bohren. Und das Dichtband, naja, es dichtet halt – und zwar von Felgenhorn zu Felgenhorn!
Die Rillen auf der Felgen nehmen den Reifen fest in die Zange, da kann nichts verrutschen. Und um unser Glück zu vollenden, legt Sun Ringle noch ganze sechs 59ml Fläschchen Dichtmilch (in unserem Fall von Stan’s) bei!
Kein Zweifel – hier sprechen wir von einem 100% out of the box tubeless ready FATBike Laufradsatz!

Pro und Contra

Die Hinterradnabe...

Die Hinterradnabe…

+ sehr gute Preis/Leistung
+ heavy-duty-bolz-drüber-egal-was-es-ist-Laufradsatz
+ schmales Felgendesign für gute Handling
+ Breite Felgenhörner senken das Durchschlagsrisiko
+ Qualitativ hochwertiger Aufbau
+ Bombenstabiler Freilauf
+ Wartungsfreundlich
+ Ab Werk perfekt für tubeless Installation
+ Umbausets für Schnellspanner und Sram XD Freilauf erhältlich

– Chinesische Lager
– Ziemlich schwer

Was bleibt?

Mulefoot

Gestatten: Mulefoot. (Quelle: Internet)

Fangen wir damit an: Mulefüt. Kennt kein Schwein? Doch. Genau genommen SIND Mulefoots Schweine, und zwar besonders robuste, sehr urtümliche Hausschweine. Quasi harte Arbeitstiere – genau wie die Mulefüts!
Unser erster Eindruck der Sun Ringle FATBike Laufräder war sehr positiv, und auch unsere eingehende Untersuchung hat das bestätigt! Die Teile sind rundum ultrarobust und kommen vor allem wirklich komplett auf den Markt. Selbst die Dichtmilch ist dabei! Vorbildlich!
Einziger Dorn in unserem Auge sind die Chinalager. Muss das sein? Ehrlich, für 629,98 würden wir den Radsatz genauso kaufen und dann wären japanische Lager vermutlich schon bezahlt.
Ansonsten ist der Preis aber tatsächlich heiß: 619,98 für dermaßen solide gemachte Laufräder inklusive hochwertiger Dichtmilch geht mehr als in Ordnung. Kurz gesagt: die Mulefüts haben das Zeug dazu, ordentlich abzuräumen.
Wie gut sie sich im Dauereinsatz schlagen werden wir ab sofort herausfinden!

10 Responses

  1. Al

    Nach 500km haben meine Kugellager an der Hinterachse leider schon Spiel. Habt ihr vielleicht die genauen Maße der Kugellager und eine Einbauanleitung? Lg

    Antworten
    • Matt

      Hi Al,

      nicht gut… Die Maße haben wir leider nicht, aber wende Dich unbedingt an Deinen Händler und lass die Lager von Hayes erneuern. Du solltest ja noch Garantie haben.

      FATte Grüße

      Matt

  2. Björn

    Ich habe bereits zwei LRS auf Tubeless umgerüstet mittels Sun Ringle Tape und Jumbo Jim 4,4″ Lite Skin(!) (btw. danke für eure Anleitung!!). Dichtmilch und Ventile von Tune. Soweit alles gut und keine Probleme mit der dünneren Seitenwand der Reifen.
    Allerdings ist bei je einem Rad der beiden LRS der Felgenstoss nicht 100% passgenau was zu leichter Undichtigkeit führt. Mit Dichtmilch wirds aber leidlich dicht. Bei hartem Geländeeinsatz hatte ich an diesen Stellen wieder etwas ausgetretene Dichtmilch bemerkt. Insgesamt nicht weiter störend aber schmälert natürlich den Qualitätseindruck der Felgen. Vielleicht würde dickere Dichtmilch auch Abhilfe schaffen. Der eine LRS ist vom Oktober ’15 und der andere von Ende Dezember ’15.

    Ich bin mit der Lagerqualität bislang zufrieden. LRS 1 hat 1700km runter und Spiel kann ich keines feststellen. Der zweite ist keine 200km in Benutzung.
    Da will ich euch auch gleich erinnern und freundlich nachfragen ….
    >Die Lager laufen, zumindest jetzt wo sie neu sind, leicht und gleichmäßig. >Langzeiterfahrungen folgen!
    … nach euren Langzeiterfahrungen!

    Gruß
    Björn

    Antworten
    • Matt

      Hi Björn,

      danke für Deinen Kommentar und Deine Erfahrungen! Gutes Timing: wir haben gerade begonnen, erste Langzeiterfahrungen zusammen zu schreiben. Das Problem ist leider oft, dass wir ständig was umbauen und daher viele Parts garnicht lange genug fahren können. Okay – es gibt ganz sicher schlimmere Probleme auf der Welt! Aber daher haben wir auch so lange damit gewartet.

      Mule Füt kommt bald, deckt sich aber weitgehen mit Deinen Erfahrungen 🙂

      FATte Grüße

      Matt

  3. wolfgang

    Hi.
    Also ich habe auch die Mulefüt; und so gesehen freue ich mich, dass sie so gut abgeschnitten haben.
    Auch bin ich hin und her gerissen, ob ich auf Tubeless umrüsten soll oder nicht.
    Ich bin zwar nicht oft mit niedrigem Luftdruck gefahren, aber so um die 0,5-0,75 haben die Mulefüt mit Schlauch ausgehalten. Bis auf das ersparte Gewicht sehe ich eigentlich kaum Vorteile. Noch weiter runter dem dem Luftdruck? Ich weiß nicht. Wenn die 0,5-0,75 „halten“ bzw. der Schlauch, dann werde ich dabei bleiben.

    So gesehen verstehe ich den Einwand von Michael nicht ganz, denn wenn die dt swiss leichter sind aber (auch) gut mit Schläuchen zu fahren sind bzw mit wenig Luftdruck. Warum sollten die nicht Tubless Felgen nicht von den Fatbikern angenommen werden?

    Ich denke mir, wenn schon Tubeless, dann gescheit. Dh nicht mit so „russischen“/“Ghetto“ Lösungen, sondern gleich mit fast echten Tubeless Felgen, a la Nextie, Kuroshiro etc.

    Andererseits freue ich mich beim Fat Bike, dass die Hauptbestandteile halt Bombenfest/- stabil sind, dh der Rahmen, die Starrgabel und die Laufräder ziemlich unzerstörbar ausgeführt sind und auch so wirken. Gerade bei den Mulefüt und den 2,8 mm dicken Alublechen kommt bei mir ein sicheres Gefühl auf; ua das da nichts passieren kann was diese Felgen zerstören könnte. Noch dazu mit dem fetten Reifen…:-).

    Trotzdem bin ich schon auf eure Tests von dt swiss, Nextie und Kuroshiro gespannt 🙂

    lg wo

    Antworten
    • Matt

      Hi Wolfgang,

      danke für Deinen Kommentar. Der größte Vorteil bei schlauchlos ist die Pannensicherheit. Durchschläge sind damit (endlich…) Geschichte. Das Dilemma ist: fährt man mit viel Druck, hat man a) mit Schlauch keine Durchschläge und b) sitzt der Reifen auch ohne Schlauch sehr fest. Fährt man (wie ich) mit sehr wenig Druck (0.3-0.4 bei 80kg fahrfertig) hat man mit Schlauch laufend Pannen und bei tubeless sitzen die Reifen nicht sicher.
      DT, Sun, HED oder Kuroshiro lösen das Problem über das Profil im Felgenbett. Mit Reifen sitzen bombenfest und mit einem breiten Dichtband (siehe Sun Ringle) wird’s auch dicht. Wichtig ist, dass die Nippel 100% vom Dichtband ferngehalten werden (Sun nutzt doppeltes Felgenband).
      Sehr gut ist auch die Lösung von Specialized im S-Works FatBoy: jeder Nippel wird einzeln mit einer O-Ring Dichtung verbaut!

      Aber egal wie – wie Du richtig sagst ist tubeless nicht alles. Auch mit Schlauch funktionieren FATBikes sehr gut, und es gibt handfeste Vorteile beim Schlauch. Wir fahren z.B. fast nie schlauchlos, weil unsere ständigen Reifenwechsel (testen, testen, testen) mit einem viertel Liter Dichtmilch im Reifen ganz klar „Pain in the Ass“ wären.

      Ach ja, und von Nextie hat zwar niemand was gesagt, aber auf den Rest kannst Du Dich schonmal freuen 🙂

      FATte Grüße

      Matt

  4. Michael

    Welch eine Offenbarung und welch eine verdiente! Ohrfeige für Dt Swiss und alle Hersteller, welche Tubeless bisher missachtet haben.
    Das mag etwas unfreundlich klingen, muss aber gesagt sein. Ich spreche hier aus leidlicher Erfahrung. . . Und freue mich schon auf den Test in Sachen Tubeless für DT Swiss. Ich tendiere zu 0-10%.

    Dieser Test zeigt einfach, dass das pure LRS Gewicht ohne Tubelesseignungsangabe/-fähigkeit für Fatbiker völlig uninteressant ist.

    Es ist einzig die komplette Kombi aus zuverlässiger Tubelessmöglichkeit und LRS-Gewicht das zählt.
    Da ein niedriger Luftdruck bei Fatbikes bekanntermassen essentiell ist, scheiden sämtliche LRS ohne Tubeless per se aus!!!
    Es gibt hier einige,nicht nur die von DT Swiss. Das sei Fairerweise erwähnt. Jedoch macht keiner so einen Wind darum dass sie einen leichten LRS bauen.

    Aus eigener Erfahrung bin ich überzeugt, dass beim Thema Fatbike kein einziger Hersteller Zukunft hat, welcher Tubeless ignoriert. Und seiner noch so traditionell oder leicht bauend.

    ….ja okay…um vor dem Cafe zu posieren oder in feinstem, neugefallenen Pulverschnee zu sliden mag das egal sein.
    Aber sind wir so????

    Was bleibt?
    Die Illusion von deutschen Lagern und die Vorfreude auf bessere Laufräder.

    Antworten
    • Matt

      Hi Michael,

      danke für Deinen Kommentar. Schön bissig – gefällt uns. Wie wir schon geschrieben haben, die Mulefüt haben das Zeug zum abräumen, und das werden sie.
      Aber ganz so schwarz sehen wir für DT nicht. Ist sicher keine Überraschung wenn ich schonmal verrate, dass der auch noch kommt… Und das wird interessant.

      Tubeless ist sicher eine ganz feine Sache, aber selbst so spezielle Laufradsätze wie die in unseren neuen S-Works FatBoy haben ihre Daseinsberechtigung. Allein wenn man so ein Ding mal durchbeschleunigt weiß man auch, wie diese lautet 😉

      Wir werden die „Füts“ aber ganz sicher auch schlauchlos durch den Dauertest scheuchen!

      FATte Grüße

      Matt

  5. SLuette

    Die Sperrklinken mögen für die Ewigkeit sein aber die Design der Sperrklinkenbedienung über eine einzige (!!!) Feder ist doch der ziemlich daneben. In dem Canyon Strive eines Freundes ist genau diese Feder (ebenfalls Sun Ringle) am letzten Tag des Alpencross 2014 gerissen. Aus! Vorbei! Leider verloren! Die letzte Etappe ging leider per Bus von Madonna nach Torbole. Für mich ein ganz klares NoGo!

    Antworten
    • Matt

      Servus SLuette,

      danke für Deinen Kommentar und den Hinweis. Stimmt, der einzelne Federring ist in so einem Fall ein derbes Problem. Zwar dürfte das Teil eigentlich nicht kaputt gehen, aber was ist schon „eigentlich“ wenn man im Wald festsitzt.
      Ich hoffe, dass Sun Ringle da entweder nur einen schlechten Tag oder inzwischen nachgebessert hat. Dass mal was kaputt geht gehört ja leider zum Spiel, aber einzelne Federn wären sicherlich weniger fehleranfällig.
      Falls die Jungs hier mitlesen – mögen sie sich inspirieren lassen. Und wenn nicht binden wir es ihnen nochmal auf die Nase! 😉

      FATte Grüße

      Matt

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