MeinFATBike: Bulls Monster S Dauertest von Steffen

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FATBikes sind Eure Leidenschaft? Dann seid Ihr hier richtig! Unsere Rubrik MeinFATBike stellt FATBikes unserer Leser vor und zeigt, mit wieviel Kreativität, Hingabe und Liebe so manches FATBike aufgebaut wird.

Heute dreht sich alles um das Bulls Monster von Steffen, der sein Bike absolut artgerecht bewegt: Trails und Schlamm sind seine Heimat. Leider nicht ganz ohne Folgen – aber lest selbst. Bühne frei!

(Test, Text und Bilder: Steffen K.)

Tja, wie beschreibt man ein fast serienmäßiges, günstiges FATbike, dessen Laufbahn und dessen Verschleiß nach 10 Monaten? Schätze einfach der Reihe nach. 

Der Kauf

Nagelneu. Ist die Baustelle bereit ein Hinweis???

Nagelneu. Ist die Baustelle bereits ein Hinweis???

Vor dem Kauf bin ich in der Mountainbike 02/15 über den FAT-Bike Test gestolpert und dann am Bulls hängen geblieben, auch weil es unter den günstigen Bikes eine mit Federgabel war. Hatte im Sommer davor meinem Bruder eine Bluto in dessen On one Fattie implantiert.
Kurz und gut, im Februar wurde das Rad bestellt, wobei von Anfang an klar war, dass die Tektro Gemini HD-Bremse rausfliegt und durch eine XT BR-M785er Bremse mit SM-RT66 Rotoren in 200/180mm ersetzt wird. Fix vor dem Liefertermin Ende April eine RockShox Reverb zum Händler gesandt, damit auf den Trails genügend Luft unterm Hintern bleibt.

Fahren, fahren und nochmal fahren

(02) Bulls Monster Neues Cockpit

Nicht nur breite Reifen…

Am 02. Mai durfte ich es dann abholen. Erstes einrollen. Nach zwei Touren und abgesenktem Luftdruck (1,5bar bei Abholung!) war klar, dass die Stunde für Lenker und Griffe geschlagen hatte. Spank Spoon785 und Ergon GE1 bereicherten die Steuerzentrale in Zukunft.
Die Erste Kette hielt ca. 800km und 15.000hm, dann war sie austauschreif. Analog zum Kettenverschleiß ließen die Jumbo Jims ordentlich Stollen liegen, was sich in Folge in den verbleibenden 300km in zwei weiteren Platten zeigen sollte.
Ende September war eine Woche Biken in Wales angesagt, bis dahin mussten die Jumbos irgendwie halten, Ersatz war schon bestellt und sollte in Wales den Besitzer wechseln, bzw. ans Laufrad montiert werden. Laufleistung bis dato 1.284km. Zwischenzeitlich war die „neue“ Kette nach 200km gerissen und folglich schon wieder ersetz worden.

Der Verschleiß

(03) Bulls Monster Fahren, fahren, fahren

In Wales folgte die Montage der On one Floater, grip grip hurra, hatten die JJ’s bis dahin jeglichen Grip verloren. Das Glück hielt aber nur bis zum zweiten Tag, als beim Anstieg auf den Cadair Idris (zweithöchster Berg in Wales mit 893m) zweimal Lautstark der Freilauf krachte. Resultat war ein starrer Durchtrieb. Irgendwie haben wir den Tag zu Ende gebracht, da er sich doch wieder gelöst hatte. Die verbleibenden Tage fuhr ich ein englisches Laufrad mit einer Hope Fatsno Nabe, seither bin ich in das Geräusch verliebt. Hope never dies, mein Freilauf hatte soeben das Zeitliche gesegnet.

Zurück aus der Bike Woche einen Versuch gestartet, den Freilauf auszubauen – eigentlich ein Kinderspiel, so dachte ich jedenfalls – was sich aber als extrem schwierig erwies, weil irgend so eine Taiwan Nabe im Laufrad steckte. Um es kurz zu machen, Köln schickte mir nach 3 Wochen ein komplett neues Laufrad mit einer Salsa, -made by Formula- Nabe. Seither verrichtet diese klaglos Ihren Dienst.

(04) Bulls Monster Am Strand von Barmouth, Südwest-Wales

Anfang Dezember hatte ich genug von den Deore Schalthebeln, XT schält einfach besser. Montage derselben war wegen der iSpec-Schellen ja kein Drama. Seither ist der Gangwechsel eine Wonne, im Vergleich zu vorher.
Der Januar war erreicht und mit ihm nach einer Testphase mit negativ gedrehtem Vorbau, der Tag an dem der 60mm Vorbau montiert wurde um das Handling agiler zu gestalten.
Da bis zu diesem Zeitpunkt die Rockshox Reverb immer wieder einen Zentimeter absackte wurde der Faschingsurlaub genutzt, um das Teil einzuschicken.
Nach einem erneuten Kettenwechsel (ja, die hatte schon wieder 1.087km seit Wales!) Wollte ich die nagelneue Reverb genießen, hätte nicht, ich glaube ihr ahnt es, wieder was nicht gepasst.

Der verschlissene Antrieb

(08) Bulls Monster Verschleiß

Und sie dreht sich doch!

Das 22er Blatt der Kurbel hat die Kette schön mitgenommen. Haifischzähne, Chainsuck, kein Spaß! Kein Problem, gibt ja noch ein großes Blatt (36er). Also so die Tour fahren. Denkste, die letzten 4 Ritzel der 10-fach Kassette wollten die Kette nicht halten. Bei einem 17,4 Kilo Monster kein leichtes Unterfangen.

Die Kurbel zeigt auch schon deutliche Laufspuren, obwohl die Lager noch sauber laufen.
Jetzt warte ich auf das „Spezialkettenblatt“ damit ich nicht allzu lange mit dem Fully fahren muss. Selbiges steht seit über einem Jahr in der Ecke und verstaubt.

Einsatz und weitere geplante Umbauten

(05) Bulls Monster Rabger Trail Downhill Mt.Snowdon, Wales

Gefahren wird das Monster S bei fast jedem Wetter, Hauptsache es ist danach ordentlich dreckig. Nur das mit dem „Tourer“ aus der Mountainbike klappt nicht so recht, da es bei mir zu einem Trail Monster mutiert ist. Von schonendem Umgang kann auf den Trails keine Rede sein, was nicht heißt, dass ich die Wartung vernachlässige, dafür schraube ich zu gerne an Bikes herum.
Falls es der Geldbeutel hergibt wären Hope-Naben und DT Swiss 710er Felgen eine Traumpaarung, mal sehen, was noch kommt. Die Verbesserung der Bluto durch das Fast Suspension Kit ist da finanziell die verlockendere Alternative.
Bevor jetzt einige von Euch aufschreien, der Bub hätte doch ein teureres FAT-Bike kaufen sollen, folgendes: Ich weiß nicht ob das bei FAT-Bikes normaler Verschleiß ist oder nicht. Das Canyon Dude hätte ich niemals schon im Mai erhalten, außerdem wollte ich keinen Carbon Rahmen. Und 3.000€ und mehr für andere Bikes waren mir dann doch etwas zu heftig.

(06) Bulls Monster Ende 25 Prozent Steigung

Hier nochmal eine kleine Liste was wann fällig war, oder so ersetzt wurde:
0km 0hm BR M785 mit SM-RT66 Scheiben ersetzt Tektro Gemini HD
98,2km 1.844hm Spank Spoon 785, Ergon GE1, ersetzt Serien Lenker & Griffe
828km 15.059hm Kette #1
1.090km 19.231hm Kette #2, neue Bremsbeläge
1.284km 22.549hm Beerdigung der Jumbo Jim, ab sofort On one Floater 4.0
1.554km 29.611hm Neues Laufrad mit neuer Salsa by Formula Nabe
1.808km 33.948hm XT-Shifter zwecks besserem Schaltgefühl (kein Verschleiß)
1.945km 36.187hm 60mm Cube Vorbau ersetzt den 110mm von STYXX
(Datenquelle: Strava)

Ist das normal?

(07) Bulls Monster Normaler Aggregatszustand

Have Matsch Fun!

Mich persönlich würden Eure Erfahrungen in Bezug auf den Verschleiß interessieren, da ich manchmal denke, ich habe ein Montagsrad erwischt. Nach nicht einmal einem Jahr und aktuell 2.100km. Oder schlägt hier einfach das Gewicht gnadenlos zu?
Zu guter Letzt warte ich nach 2.177km & 40.037hm auf die neuen Kettenblätter und die Kassette.

Was bleibt?

(09) Bulls Monster Ja, das gibts

Alles fahrbar mit FATten Bikes!

Die Frage ob der Verschleiß am Antrieb normal ist oder nicht, der unheimliche Spaß, den FAT-Biken nun mal macht, das Kämpfen mit dem Bike auf den Trails und das spitzbübische Grinsen, wenn sich die Leute immer wieder wundern, was für ein Brummer ihnen da entgegen kommt, oder sie gerade überholt hat. Einfach unbezahlbar, für alles andere, gibt es ja so ne Plastikkarte, ihr wisst schon…

 

Ihr möchtet Euer Bike hier vorstellen? Dann her damit! Dabei ist es völlig egal, ob Ihr auf einem lange ersehnten Bike im Serienzustand sitzt oder einen komplette Custom Aufbau habt! Schreibt uns an mail@fat-bike.de

11 Responses

  1. Kai

    Kannst du mir sagen welchen rise der Lenker hat. Gibt a 20 und 40 glaube ich. Freue mich auf eine rasche Antwort.

    Antworten
  2. Escaper

    Toller Bericht über das Bulls „Monster“. Wie es auf der Internetseite von Bulls aussieht, hat man sich 2017 vom Fatbike verabschiedet……….

    Antworten
    • Matt

      Hi Escaper,

      danke für Deinen Kommentar. Das mit Bulls können wir aktuell nichtmal sagen, aber es sieht tatsächlich so aus. Allerdings ist es insgesamt so, dass eine Bereinigung am Markt einsetzt. Viele, die auf den Zug aufgesprungen sind und nur ein Stück vom Kuchen haben wollten, steigen nun wieder aus. Es gibt ja genug neue Trends.
      Dagegen stellen wir fest, dass die Marken, die wirklich zum FATBike stehen, ihre Produkte weiter entwickeln und den Kunden immer bessere Bikes anbieten. Diese Evolution ist nicht verkehrt – in einer Nische haben eben nicht alle Platz und es halten sich nur die, die wirklich an das Produkt glauben.
      Und bevor Sorgen aufkommen: davon gibt es genug 🙂

      FATte Grüße

      Matt

  3. Werner

    Hallo Steffen!
    Ich fahre seit einem Jahr mit meinem Specialized Fatboy jeden Tag zur Arbeit (bei jedem Wetter) und am Wochenende auch mal einen anspruchsvollen Trail.
    Ausser einer neuen Kette und Reifen ist bei mir noch alles Original und top. Wie schon in den vorherigen Kommentaren erwähnt, fährt man mit einem Fatbike öfters und traut sich mehr zu. ….weils einfach mehr Spaß macht ….und jeder investiere Euro gibt einem sehr viel Freude zurück. Habe mein (normales) Mountainbike verkauft und fahre nur noch Fatbike. …fatte grüße

    Antworten
  4. Peter

    Ich fahre das Monster mit der starren Gabel.
    Ich wiege 95 kg und kann über vollgefederte Räder nur lachen.
    Ich hatte mal eins – so wenig wie mit diesem Rad, bin ich mit keinem anderen gefahren. Es vermittelte einfach keinerlei Freude beim Fahren.
    Da ich das Monster erst ein knappes Jahr in Frankfurt am Main fahre, gibt es noch keinen Verschleiß. Kein Winter mehr und durch Matsch fahre ich auch nicht so oft. Viel Teerweg, Plattenwege und Feldwege.
    Mir scheint, ein Fatbike wird nicht so schnell schmutzig, wie ein dünner bereiftes Rad, weil die Spritzer mehr seitlich abgelenkt werden. Ich habe eine voll ausgestattetes Rad daraus gemacht, was bedeutet, dass vorn der Grandpa schützt, mit Spritzschutz am aufsteigenden Rohr und auch einem breiten und langen Schutz unter dem Tubus Gepäckträger hindurch.
    Meine Devise ist:
    „Wer beim Rad fahren einen Rucksack trägt, ist selbst dran schuld!“ ;O)
    Leider ist das Monster hinten arg limitiert, wenn man breitere Reifen fahren möchte aber immerhin habe ich im Winter den Dillinger 5 hinein bekommen und bis 1 bar kollidierten lediglich die Härchen am Reifen mit dem Rahmen (eine Unterlegscheibe auf der Antriebsseiteseite auf die Achse).
    Vorne tat der Vee Snowshoe XL seinen Dienst – beide Reifen mit Spikes, da es hier Eis gibt, weniger Schnee.
    Einmal gab es sogar 10 cm Schnee , mit einer Menge zugefrorener Pfützen auf den Wegen.
    Da ist das Fatbike in seinem Element !
    Schussfahrt durch lockeren Schnee und dann volle Kanne durch eine mehrere Meter lange, zugefrorene Pfütze.
    Was für eine Wonne – mit einem normalen Mountainbike machst Du das nicht !
    Das Eis bricht auf aber nicht das Fatbike aus seiner Bahn durch Eis und Wasser – einfach gerade aus durch !
    Bedenklich finde ich am Rad die schlackernde Gabel, wenn ich mit der Tektro Bremse und Magura 20cm Scheibe bergab so fest zupacke, dass gerade nichts blockiert.
    Hier würde ich gern Carbon testen oder die massivere Gabel von Felt.
    Wie das E-Monster mit dieser Gabel durch den TÜV kam, frage ich mich.

    Und noch eine Frage steht im Raum – da Fatbikes kaum schwerer als normale Mountainbikes sind, warum müssen sie immer so breite Lenker haben ?
    Meinen habe ich schon zweimal gekürzt aber die linke Schulter tut noch immer weh. Da wird noch jeweils 1cm runter kommen.

    Ich mag die Bärentatzen an keinem Rad, sind viel zu schwer.
    Das Rad mag schwer sein aber das Pedalieren muss in jedem Falle leicht gehen. Daher fahre ich ein ganz leichtes Pedal mit kleinem Pedalhaken vorne dran.
    Klickpedale schnüren die Beweglichkeit des Fußes zu sehr ein, hab’s probiert und mag es nicht.
    Über die Sättel auf neuen Fatbikes kann ich nur lachen !!
    Fatbikes sind Räder für Männer und Männer wiegen mehr als 70 kg !
    Ich möchte Rad fahren und mich nicht am Hintersten verletzen oder meine Männlichkeit gefährden.
    Daher gibt es einen der besten Sättel überhaupt:
    den SQLab 621 Airflow, der beste Sattel bisher für mich.

    Leider sind Fatbikes noch etwas Neues auf unseren Straßen aber dass das neugierige Echo so groß ist, hätte ich nicht vermutet.
    Ich rede ab und zu gern darüber aber an warmen Tagen wird es zu viel.
    Hierbei beginnt das neugierige Klientel bei 3 Jahren (Guck mal Papa – OH!) und endet oberhalb von 80 Jahren – neulich beim Knochenarzt, von einem Rentner gefragt, ob sich so ein Rad denn deutlich schwerer führe… ?
    „Ja, natürlich, ein wenig schon aber dafür ist es gangtechnisch tiefer untersetzt und hat längere Kurbeln, als andere Räder“.
    Ein paar vorgefertigte Antworten sind da hilfreich.
    Ein Fatbike ist auch das beste Rad für Senioren, die sich nicht mehr so sicher auf den Pedalen sind.
    Der Gleichgewichtssinn wird viel weniger gefordert, denn es dauert lange, ehe ein Fatbike umfällt !!
    Ich bin 50 aber mit Fatbikes hoffe ich alt zu werden.
    Grüße,
    Peter

    Antworten
    • Steffen

      Hallo Peter,

      Ich denke nicht, dass Dein schmaler Lenker Deine Schulter entlastet.
      Da ich keine Ahnung habe, wie groß Du bist, vermute ich mal, dass Du zu gestreckt auf Deinem Monster sitzt und deshalb viel Gewicht auf Deiner Schulter lastet.
      Das würde heißen, dass evtl ein kürzerer, steilerer Vorbau, der Deinen Lenker höher und näher an dich ran bringt, Abhilfe schaffen kann. Du würdest insgesamt aufrechter sitzen, was wiederum Deine Schulter entlastet.
      Mir selbst war der serienmäßige 740mm Lenker viel zu schmal, da ich vom Fully einen 785mm Lenker gewohnt war.
      Vielleicht schaust Du Dir mal die Ergon Seite genau an, da gibt es viele Tipps für ergonomisch richtiges Sitzen, fahren,Bremsen & Satteleinstellung. Wie was am Rad eingestellt wird. Stichwort: Fitting Box.
      Oder gleich einen Syntace VRO Vorbau dranmachen, dann biste variabel.
      http://www.syntace.de/index.cfm?pid=3&pk=83
      Hoffe ich konnte helfen.
      Steffen

    • Peter

      Nachtrag:
      Das mit dem Sattel hatte keinen Bestand.
      Ausgehend vom Tourenrad, habe ich nun doch zum Rennrad Sattel gefunden.
      Der Selle SMP Plus ist es geworden.
      Zugegeben, recht teuer aber was für eine Passform !!!
      Ich bin 1,72 groß und über 90 kg schwer.
      Ausgehend vom Tourenrad, wird demnächst auch das Fatbike so umgerüstet, dass der Lenker nicht zu breit ist und näher an meinen Körper heran kommt.
      Zum Ziehen am Berg, machen sich die relativ neuen „Inner Barends“ am geschwungenen Lenker von SQ Lab sehr gut.
      Und @ Steffen – dank des Hammer-Sattels von Selle, darf ich es nun auch wagen, den Lenker tiefer zu stellen, ohne dass da irgend etwas drückt.
      Das hat bisher den besten Effekt bei der Schulter gebracht.
      Also nicht den Lenker nach oben, sondern nach unten.
      Am Tourenrad sitzt er jetzt ganz unten auf dem Rahmen und die Spacer oben drüber.
      Bei dem arg ansteigenden Rahmen vom Bulls Monster, wird es dort nicht anders sein.
      Mit einem ultra kurzen Vorbau, bei dem der Lenker gewissermaßen „direkt“ am Gabeleschaft sitzt, ist auch die Distanz zwischen Sattel und Lenker auf ein gesundes Maß reduziert und ich hoffe in Jahresfrist, keinerlei Zwicken in der Schulter mehr zu haben.
      Aber noch einmal – dieser Umbau der Lenkerposition war mir nur durch diesen Spitzen Sattel von Selle möglich !
      Am Tourer hatte ich das Problem, dass ich trotz meiner geringen Größe, mit dem Sattel weiter nach hinten musste, da das Lot über der Pedalachse schon mitten durch mein Knie verlief.
      Auch hier hat der Selle SMP Plus für Abhilfe gesorgt, weil sein Klemmrohr deutlich länger als bei anderen Sätteln ist.
      Ich verneige mich vor derartigem Wissen im Sattelbau !!!

      Grüße,
      Peter

  5. Thomas

    Hallo Steffen,
    auch für mich war weniger bewegliche Teile = weniger Verschleiss ein willkommenes Argument, von meinem Fully auf das FatBike zu wechseln. Aber nach über zwei Jahren und insgesamt ca. 15TKM mit dem FatBoy, sehe ich das mittlerweile relativ.
    Aber, wer fährt verschleisst. So ist das nun mal. Ausserdem ist die Auswahl der Verschleissteile überschaubar. Bei mir sind es hauptsächlich Antrieb (Kette, Ritzel, Kassette), Innenlager (mittlerweile gedichtete FAG Lager in RaceFace Lagerschalen), Bremsbeläge, Reifen und auch schon mal die Lager meiner Pedale, sowie der Hope Fatsno HR-Nabe.
    Einen richtigen Vergleich zu meinen vorherigen bikes kann ich gar nicht anstellen, weil ich mit dem FatBike viel mehr fahre und das Gerät als solches ein ganz anderes ist. Für mich ist es jedenfalls jeden Euro wert, der in Wartung und Ausstattung fliesst….
    Gruss Thomas

    Antworten
    • Steffen

      Hallo Thomas, Hallo Walter,

      vielen Dank für Eure Antworten! Ich dachte bisher das mein Brummer einen echt heftigen Verschleiß hat, weil die Teile beim Fully halt länger gehalten haben, aber es ist wie Ihr sagt, das FATbike wird gefahren. Immer. Egal wie’s draußen aussieht.
      Dass die Bremsen verschleißen war klar, aber dass die Antriebsblätter nach 2000km hinüber sind hat mich einfach überrascht.
      Ich denke mitlerweile, dass egal was für ein FATbike man hat, eh dauernd am optimieren ist. Ich wöllte nicht wie Walter ein Pressfit Lager haben, dafür hat er am Dude den „schickeren“ Laufradsatz.
      Was solls, hauptsache wir haben ein FATtes Grinsen beim biken im Gesicht und schrauben/optimieren noch gerne an unseren Bikes.
      Steffen

  6. walter

    Servus Steffen… Supergut dass du deine Erfahrungen mit dem fatty so weitergibst… Und supergut dass du mit einem 17,4kg Teil so viele hoehenmeter machst… Ich Kurve auch staendig in den Bergen rum und bin ja dann mit meinem 14,3kg dude super dran :-)))
    Das mit dem Verschleiß seh ich bei dem vielen Matsch und Dreck als ganz normal an. Ich selbst fahre mittlerweile die Kette und die Ritzel und kettenblaetter bis sie alle gemeinsam die Segel streichen. Das vorzeitige wechseln der Kette hat sich bei mir nicht bezahlt gemacht. Bei der nabe hast du ja eh geschrieben dass der freilauf sicher mit dem billigteilen aus Asien zu tun hat. Ich hatte genau das gleiche an meinem felt dd30. Da haben die namhaften Hersteller einfach ein andere, haltbare Qualität, die zwar mehr kostet aber im Endeffekt sich auszahlt. Weiterhin viel Spass… Servus walter

    Antworten

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