Gut Ding will Weile haben, sagt man. Ab und an braucht es einige Versuche, bis man sein Ziel erreicht. Und auch, wenn es hier und da mal vorkommt: ein grandioses Erstlingswerk ist eher die Ausnahme als die Regel. Womit wir beim Silverback S-Electro Fat wären. Das e-FATBike ist vor einigen Jahren angetreten, um den Markt so richtig aufzumischen. Aber außer seinem außerordentlich schlanken Preisschild hatte das Bike wenig zu bieten und sowohl Motor als auch der verbaute Akku konnten im Alltag die recht hohen Erwartungen nicht immer erfüllen.

Es war einmal… Silverback S-Electro Fat 2018

Inzwischen hat Silverback das S-Electro Fat nicht nur einer Frischzellenkur unterzogen – das Bike wurde komplett neu gedacht. Und, so viel vorweg: das neue Silverback S-Electro Fat 2022* hat mit seinem Urahn nur noch wenig gemeinsam.
Was das Silverback S-Electro Fat 2022 in die Waagschale wirft und wie hoch unser Begeisterungs-Level während des Tests lag, lest ihr hier.

Das Silverback S-Electro Fat Sport 2022 im Detail

Und so sieht das Ganze in 2022 aus!

Wie gesagt, nur wenig ist vom S-Electro Fat der früheren Generation geblieben. Lobend zu erwähnen wäre da eigentlich nur der Laufradsatz. Denn auch hier pflanzen die Entwickler aus Nürtingen wieder den guten alten Silverback Standard – Sun Ringle Mulefüt Laufräder und Vee Tire Bulldozer Reifen – in das Alugerüst des Rahmens. Ein Riesenschritt war es, den umstrittenen Bafang Motor gegen einen soliden Shimano E7000 Treibsatz zu tauschen, der seine Kraft – immerhin 250 Watt und 60Nm – aus einem Darfon Akku mit nominal 720Wh Kapazität zieht.

Der Shimano Antrieb

Die übrigen Komponenten sind, typisch für Silverback FATBikes, solide Mittelklasse und teilweise nicht ganz auf der Höhe der Zeit. So muss z.B. die verbaute Deore Schaltung noch mit 11 statt 12 Gängen klarkommen und die 180mm 2-Kolben Bremse ist für ein Bike dieser Gewichts- und Einsatzklasse (mehr dazu unten) nicht ganz zu Ende gedacht. Sattel, Stütze, Lenker, Vorbau und paar weitere Details stammen aus dem hauseigenen „Surface“ Regal. Luxus-Optionen wie eine Federgabel oder versenkbare Sattelstütze sind bei diesem Bike nicht zu finden, die gibt es jedoch bei den höherpreisigen Modellen*.

Sattel und Stütze aus dem eigenen Regal

Nun ist man vielleicht verleitet zu meinen, dass ohne solchen modernen Schnickschnack ein relativ zartes Kampfgewicht herauskommen sollte. Aber weit gefehlt. Saftige 25kg wuchtet das S-Electro Fat Sport auf unsere Waage. Damit reiht sich auch dieses Bike in unseren niemals enden wollenden e-FATBike Kanon ein: zu schwer. Zu schwer? Zu schwer! Allerdings ist das Bike wohl eher als Eröffnungsangebot zu verstehen: mit tubeless (die Laufräder sind bereits vorbereitet) und ein paar leichteren Komponenten sind hier einige Kilogramm zu gewinnen. Alles weitere haben wir in unserer beliebten FATBike-IN-A-BOX zusammengefasst.

FATBIKE-IN-A-BOX (Drück mich!)

Alle Daten sind Herstellerangaben und entsprechen der von uns getesteten Größe „L“

Sitzrohr 455mm
Oberrohr 620mm
Sitzwinkel (effektiv) 74°
Lenkwinkel 68°
Kettenstrebe 465mm (+/-0)
Radstand 1,186mm
BB Höhe/Absenkung 310mm/–mm
Federweg vorn 0mm
Federweg hinten 0mm
Stack 665mm
Reach 460mm (+/-0)
Hinterbaubreite/Achse 197/12mm Steckachse
Gewicht Komplettbike (ohne Pedale) 25,0kg

Solider Gesamteindruck

Anders als bei der ersten Serie, deren Design-Grundsatz die Einfachheit war, hat sich Silverback diesmal bei der Optik richtig Mühe gegeben. Mit Erfolg. Der Rahmen aus hydrogeformten Alurohren nimmt sowohl Akku als auch Motor elegant in sich auf. Das Oberrohr und die Kettenstreben bilden, von der Seite gesehen, eine nahezu durchgehende Linie. Das entspricht der dynamischen Linienführung moderner Bikes. Kettenstreben und Sitzstreben sind gebogen, was viel Freiraum für große Füße schafft.

Gebogene Streben, Gewinde für einen Seitenständer

Die Verarbeitung ist, soweit wir das beurteilen können, tadellos: Schweißnähte, Lackbild, (Unter-Lack) Dekore – alles ist, wie man es erwartet. Und vielleicht sogar noch etwas besser! Das Bike kommt vormontiert aus dem Karton und benötigt nur noch wenige Handgriffe um für die Jungfernfahrt bereit zu sein. Übrigens wird das S-Electro, wie alle Silverback FATBikes, bei Silverback in Nürtingen von Hand aus seinen Einzelteilen aufgebaut.

Der Rahmen ist sauber gearbeitet und sehr gut lackiert

Das von uns getestete Silverback S-Electro Fat Sport rollt – oder besser: rumpelt – mit einer Starrgabel aus Aluminium durch die Welt. Diese Gabel gibt unserer Meinung nach den Einsatzzweck des Bikes vor: Transport, Trekking und/oder entspannte Touren über Wald- und Feldwege. Wir nennen sowas gern „Lastesel“, denn derart auf Transport fokussierte e-FATBikes schreien förmlich danach, sie mit Packtaschen zu beladen, einen Anhänger samt Kanu dran zu packen und in die Wildnis aufzubrechen.

Alugabel mit Gewinde für Gepäckträger

Noch ein Tipp bevor's los geht: der Rahmen fällt recht klein aus, wir empfehlen daher unbedingt einen Blick in die Geometriedaten oder eine Probefahrt*.

Silverback S-Electro Fat Sport – auf die Harte Tour!

Wie schon seinerzeit beim ähnlich konzipierten Maxx Jagamoasta ELS müssen wir auch beim Silverback S-Electro Fat Sport den Fahrtest etwas anders angehen. Denn Adjektive wie „handlich“, „agil“, „verspielt“ oder „komfortabel“ hat so ein Bike naturgemäß nicht in seinem Wortschatz.
Silverback verspricht auf seiner Website eine Geometrie, die „…komfortorientiert mit Schwerpunkt auf Handling und Trail-Tauglichkeit…“ ist. Mag sein. Aber das Teil wiegt 25kg und hat keine Federung. Aaaalso…

Zusammengebaut in Deutschland!

So ein Gerät über einen verblockten Single Track zu jagen fühlt sich an wie aus einem Meter Höhe flach mit dem Bauch auf Beton zu fallen. Das enorme Gewicht von Motor und Akku zählt mangels Federgabel bzw. Hinterrad-Federung zur ungefederten Masse. Die 25kg Kampfgewicht schlagen damit ungefiltert auf die Reifen durch, was wiederum einen deutlich höheren Reifendruck als üblich bedingt um nicht einen Plattfuß nach dem anderen zu kassieren.

Der Bulldozer braucht viel Druck um das Gewicht zu tragen…

So gerüstet meißelt sich das Silverback S-Electro Fat Sport über den Singletrail und gibt jede Unebenheit praktisch ungefiltert an den Fahrer weiter. Das ist so lustig wie sich einen Nagel durch die Hand zu schlagen… Aber, und das ist eben der entscheidende Punkt: es ist auch genau so sinnvoll – nämlich absolut überhaupt ganz und gar nicht!

Hier fühlt es sich wohl!

Wie gesagt, beim Silverback S-Electro Fat Sport muss man nicht nur die Messlatte anders anlegen – es braucht eine andere Messlatte. Denn diese Bike hat auf der Haben-Seite etliche felsenfeste Stärken! Der führende Grundsatz ist: was nicht dran ist, kann nicht kaputt gehen. Echte Bike-Explorer wissen, wie wichtig ein robustes Bike ist. Dazu verbindet der S-Electro Fat Rahmen eine ausgesprochen angenehme Sitzposition, die laaaaaaange Touren problemlos möglich macht, mit einem Antrieb, der das gleiche Ziel hat.

Der Gabelschaft bietet reichlich Platz um den Lenker noch höher zu setzen

Mit seinen 60Nm kann der Shimano Motor zwar keine Bäume ausreißen. Aber er hat immer genug Drehmoment, um selbst hässliche Anstiege gelassen wegzuschnupfen. Und dabei harmoniert er wunderbar mit der 11-fach Schaltung – die ebenfalls so robust ist wie ein Schweizer Bankschließfach.

Ich packe meinen Koffer, und ich nehme mit…

…alles. Einfach weil ich es kann. Das müsste das Motto des Silverback S-Electro Fat Sport* sein. Wer auf eine lange Expedition geht, den interessieren Fahrkomfort und Trailtauglichkeit in etwa so, wie einen Elch die Setlist des nächsten Guns'n'Roses Konzerts. Der Rahmen bietet Platz für 2 Flaschenhalter und (wenn auch nicht ganz optimal) einen Gepäckträger, die Gabel steuert weitere Möglichkeiten bei, Träger anzubringen. Und sogar ein Seitenständer kann angeschraubt werden. Nicht sexy. Aber praktisch!

Flaschenhalter können am Unterrohr und Sitzrohr montiert werden

Dazu sind der Rahmen und alle Komponenten „kugelsicher“ ausgelegt – was auch das hohe Gewicht erklärt. Nichts am Silverback S-Electro Fat Sport wurde – sprichwörtlich – auf die leichte Schulter genommen. Das Bike ist aus dem Vollen geschnitzt und so fühlt es sich auch an.

Robust: der Unterfahrschutz

Lässt man also die nervenaufreibende Welt der Trails und Abfahrten hinter sich, hat man mit dem Silverback S-Electro Fat Sport* das perfekte Gerät, um die Welt um sich herum zu erkunden. Ob allein oder mit Freunden, mit Gepäck für mehrere Tage oder einfach nur einem Picknickkorb auf dem Gepackträger: mit einem Bike vom Schlage des S-Elektro Sport nimmt man sich die Zeit und schafft sich Erlebnisse: raus aus der Hektik des Alltags.

Der Akku kann im Bike oder extern geladen werden

Der große Akku ist dabei ungemein hilfreich und bringt einen weit voran. Wie weit genau lässt sich schwer vergleichbar ermitteln und ein standardisiertes Messverfahren haben wir nicht. Aber die Reichweite ist weder positiv noch negativ aus dem Rahmen gefallen. Laut unserem Messgerät haben wir den komplett leeren Akku mit 790Wh befüllt, die nominale Kapazität wird also offenbar eingehalten.

Hier tut sich dann doch noch ein Kritikpunkt auf: die Bremse. Zwar beißt die verbaute Shimano Scheibenbremse überraschend gut zu. Würde man das Bike aber tatsächlich voll beladen und schlimmstenfalls noch einen Anhänger dran packen, würde man die 180mm Scheiben recht schnell an ihre Schmerzgrenze bringen. Wer so etwas plant sollte dringend über ein Upgrade nachdenken und zumindest vorn eine 200mm Scheibe samt 4-Kolben Bremse in Betracht ziehen. Dann hat man einfach mehr Reserven.

Was bleibt?

Möge die Expedition beginnen!

Beim Silberback S-Electro Fat der 2022er Generation lässt Silverback keinen Stein auf dem anderen und präsentiert ein vollkommen neues Bike. Neu ist allerdings auch der Preis, der mit 3.499,-* zwar deutlich über dem Vormodell liegt, im Vergleich mit anderen Bikes aber dennoch ein sehr gutes Angebot darstellt. Komponenten und Gewicht entsprechen dem Preis – you get what you pay for. Unter'm Strich bleibt, wie man es auch dreht und wendet, ein fairer Preis für ein solides Bike.
Jedoch sollte man vor'm Kauf berücksichtigen, dass das Silverback S-Electro Fat auf verwinkelten, mit Steinen und Wurzeln übersäten Single Trails nur äußerst eingeschränkt nutzbar ist. Hier wäre mindestens eine anständige Federgabel Pflicht, die das hohe Gewicht in jeder Hinsicht verkraftet. Ohne diese ist das Bike optimal für Touren und ein prima Lastesel für jede Gelegenheit.

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5 Responses

  1. Peter

    Endlich mal ein Fatbike nach meinem Geschmack.
    Ich lebe ohne Auto und benötige genau so einen Lastesel !
    Ein Fahrrad ohne Frontgepäckträger, gibt es bei mir nicht !
    Daher gleich meine Frage:
    „Wie sieht es mit Gewindeösen für den hinteren Gepäckträger aus ?“
    Oder ist die Hohlachse innen zugänglich, sodass ich mittels Schnellspanner, den Gepäckträger direkt auf die Achse packen kann ?
    Denn auch wenn ich nur zur Arbeit damit fahre, hängt hinten links die Tasche mit dem Essen, Wasserflasche und einer Kanne Tee !
    Rechts der Hakenrucksack, mit Wetter festerer Kleidung und einem kleinen Reparaturset drin.
    Ich lebe die Verkehrswende schon über 12 Jahre und es macht Spaß !
    Aber gerade deshalb – nehmt es mir nicht übel – ist mir Trail Tauglichkeit völlig egal !!!
    – – > „wer eine Federgabel fährt, ist selbst dran schuld !“
    Die frisst nämlich viel Beinkraft.
    Halt – ich hab noch einen….
    – – > „Tourenräder ohne Frontgepäckträger, sind keine Tourenräder !“

    Straße und Feldwege sind meine Welt und wenn da Steine liegen, hüpft eben das ganze Rad. ;o)

    Ein Fatbike ohne Unterstützung, ist nur für kurze Strecken oder maximal ein Tages-Touren gut und man ist immer der Langsamste, was niemandem Spaß macht, weshalb bei einem E-Fatbike viel öfter die höheren Unterstützungsmodi gefahren werden, als bei dünner bereiften Rädern.
    Einfach um den Fun-Factor zu erhöhen.
    Für eine Urlaubstour geht das bei mir nicht mehr ohne E, weil die mehrtägige Belastung meine Knie killt und ich allenfalls mit Kinesio Tape an beiden Knien, weiter fahren kann.
    Keine Frage – ich habe das 2018 gemacht – 3 Wochen mit dem Fatbike.

    Mittlerweile fahre ich ein Gravelbike mit Fazua Antrieb.
    Das rollt sehr schön und ist 9 kg leichter.
    Das Prinzip des Wechselakkus hat mich dort überzeugt, weshalb ich gern wüsste, ob ich für das Silverback einen Ersatzakku bekomme, wenn ich ihn möchte ?
    Wie groß und wie schwer ist er ??
    Denn machen wir uns nichts vor, zwei Berganstiege, teilweise im Turbomodus gefahren, lutschen den Akku einfach leer!
    Das ist bei Fazua auch nicht anders, vor allem oberhalb vom Eco Modus und gerade auch im Alltag, wenn das Rad nur kurze Strecken fährt und dann steht.
    Das killt jeden Akku und so ist ein Wechselakku ein „Must Have“ !!

    Die Leistungen der Motoren sind ähnlich, wobei beim E-Gravelbike mit Rennschaltung und Übersetzung gefahren wird, beim E-Fatbike aber eine ganz andere Übersetzung vorliegt und man einfach weiter unten anfängt und auch viel später die 25 km/h erreicht, wo der Motor abschaltet.
    Das bedeutet, der Motor wird bei einem E-Fatbike länger und öfter aktiv sein und daher mehr Strom ziehen, als bei dünner bereiften E-Bikes.

    Nichts gegen 11 Gänge aber dann bitte mit zwei Kettenbättern und zwar 28 & 38 Zähne – so macht das Berg ab erst Sinn, wenn man dort noch etwas für die Beine zu tun haben möchte !
    Nur mit einem Kettenblatt ausgerüstet, wird es im Gebirge zu schwer, für einen normalen oder älteren Radfahrer.
    Nur zum Vergleich – das große Kettenblatt, mit den meist 34 Zähnen, habe ich am Gravelbike als kleines Kettenblatt.

    Ich mag die passive Sicherheit eines Fatbikes, wenn man stürzt.
    Beim Fallen muss man um den Reifen herum fallen, was ich einmal im Winter erlebt habe und mich staunen ließ, wie langsam man da fällt, weil die Spikes zwar zu wenige waren, um den Sturz zu verhindern aber auch im Wegrutschen nicht aufgegeben haben !
    Dazu die guten Bordsteinkanten-Überrolleingeschaften, prädestinieren das E-Fatbike als sehr gutes Fahrrad für sportliche Rentner.

    Wer also Urlaubstouren ausklammern kann und nicht im Gebirge lebt, bekommt mit dem Silverback S-Electro Fat Sport, ein gutes Alltagsrad.

    Antworten
  2. Karsten

    60 nm reichen. Dicke.
    Ich wiege 90+ kg und bewege mein Elom 505 im Mittelgebirge vorzugsweise im Bosch Eco-Modus mit 30 Nm. Auch wenn noch mein 5-jähriger Sohn mit seinen 20+ kg auf dem Kindersitz mitfährt.
    Wenn ich es mal richtig krachen lassen will, oder bei krassen Steigungen zusätzlich noch der zweite Sohn im Anhänger sitzt, fahre ich im Tour-Modus mit 50 Nm. EMTB und Turbo brauche ich nicht, auch nicht alleine auf Trails.
    Das Geheimnis warum das (trotzdem) Spaß macht: Eine hohe Kadenz / Trittfrequenz.
    Was die wenigsten verstehen ist nämlich, dass a) die elektrische Leistung entscheidet (gemessen in Watt) und b) das Drehmoment (gemessen in Nm) nur ein Teil der Gleichung dafür ist.
    Bei 60 Nm und einer Kadenz / Trittfrequenz von 85 gibt der Motor über 500 Watt dazu!
    500 Watt sind für mich die Spitzenleistung die ich etwa 10s lang halten kann bzw das Doppelte meiner Dauerleistung an einem sehr guten Tag. Zusätzlich!
    Und 500 Watt sind in etwa auch das Maximum was die Shimano-Motoren afaik maximal leisten, unabhängig ob E7000, E8000 oder EP8.
    Die Empfehlung ist also: Einfach eine höhere Kadenz angewöhnen. Das senkt zusätzlich sogar noch den Verschleiß und die Motoren arbeiten nach meinem Verständnis so auch effizienter, der Akku hält also sogar noch länger.

    Antworten
    • Karsten

      Fast hätte ich das wichtigste vergessen: Ich finde, es macht auch mehr Spaß so.
      Warum? Der Motor unterstützt auf diese Weise die ganze Zeit proportional. Je mehr ich reinstecke, desto mehr kriege ich auch raus. Und das motiviert ungemein!
      Im Vergleich dazu gibt zB der Turbo Modus im Bosch mit kurzen Kurbeln seine volle Power von ca 650 Wattschon ab einer Eigenleistung von 150 Watt ab. Ab dann lohnt es sich also kaum noch, mehr zu leisten weil sich die Gesamtleistung dadurch nur unwesentlich verändert.

  3. Alfred

    Ein wirklich sehr interessantes Bike . Gefällt mir . Hier werden Sätze , wie z.B. „weniger ist mehr“ oder “ was nicht drann ist , kann auch nicht kaputt gehen“ , neu interpretiert .
    Alles okay und akzeptabel .
    Aber nur 60 NM beim Antrieb ? Das geht gar nicht ! Da muss der EP8 rein ! Den E7000 kann man in ein BaumarktTreckingrad setzen , aber nie in ein Fatbike .
    Somit für mich leider nicht gut genug .

    Antworten
    • Matt

      Servus Alfred,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Tatsächlich hätten wir auch gedacht, dass 60Nm zu wenig ist. Aber im Alltag merkt man keinen allzu großen Unterschied. Das Bike zieht kräftig durch und hält seine Geschwindigkeit auf bergauf locker konstant (vorausgesetzt, man arbeitet ausreichend mit natürlich). Entweder, die Angabe von Silverback ist zu gering oder das Bike geht besser als man erwarten würde.

      FATte Grüße

      Matt

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